Montag, 24. Januar 2022

Antweiler.

Der Aremberg

Antweiler, Aremberg hin und zurück, bzw. hoch und runter.

Der Aremberg und Antweiler ist fast eins. Der Ort am Fuße des Aremberg wurde natürlich von den Burgherren in der damaligen Zeit in Besitz genommen. Der zuletzt regierende Herzog Ludwig Engelbert ging nach dem Einrücken der Franzosen 1794 ins Exil und kehrte nicht mehr nach Aremberg zurück. Das zuletzt auf der Bergkuppe vorhandene Schloß wurde im Laufe der Zeit bis auf die Grundmauern abgetragen.

Deponie in Ortsmitte

Die Flutwelle der Ahr hat dann im letzten Jahr die Brücke nach Rodder, Müsch bzw. nach Reifferscheid in Mitleidenschaft gezogen. In einem Gespräch mit einer Anwohnerin sagte man uns die bestehenden Häuser jenseits der Brücke werden abgerissen. Die wogenden Wasser, sprich Hochwasser, hat Antweiler des Öfteren heimgesucht. 1910 schon gab es im Antweiler eine Hochwasserkatastrophe, die 100 Bahnarbeitern das Leben kostete und nach Aufzeichnungen lediglich vom Hochwasser im Jahr 1804 übertroffen worden war. Auch damals schwollen gerade die kleinen Nebenbäche und -Flüsse der Ahr, Ahrbach, Nohner Bach, Trierbach, Hühnerbach und viele weitere rasch an. An Engstellen kam es zu Verstopfung, kleine Bäche stauten sich zu einer Flutwelle von zwei bis drei Metern an, die umliegende Bäume, Autos, Wohnwagen vom Campingplatz Stahlhütte, Traktoren, Baumaterialen mit sich rissen.

Die Rundtour

nicht an allen Abzweigen zu sehen

Am Ortsende geht es über den Weg Nummer 2 von 280 Meter auf 535 Meter, entlang des Huhnenbaches im Parallelem Talweg und Querung der Straße zwischen Aremberg und Dorsel auf das Höhenplateau bis fast zur Landesgrenze NRW Rheinlandpfalz. Ausgeschildert ist der Weg mit Nummer 2 und V später von Oben der Eifelsteig und Ahr Steig.

bevor die Bewölkung zu nimmt ein Blick auf die Nürburg

Wenn es die Wetterlage erlaubt ist Hohe Acht und Nürburg gut zu erkennen. Das markante Profil des Aremberg ist dann bei Höhenwanderungen immer, bei Panorama Aussicht, da ist er. Retour mal mit dem Auto entlang der Ahr bis Schuld und dann über Münstereifel zurück. Erschreckende Eindrücke wo auch schon vieles erneuert wurde.

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