Samstag, 1. Januar 2022

Siebengebirge.

 Runde am Asberg und Leyberg.

Die Planänderung ohne Bahnfahrt

Und das war geplant. Das Auto am Bahnhof Kasbach parken, über den Wanderweg zum Asberg und dann nur noch bergab bis Linz und zurück im Schienenbus.

Die Kasbach Talbahn fährt auf einer historischen Bahnstrecke durch die Eifel von Linz nach Kalenborn. Die Strecke gehört zu den steilsten Zugabschnitten Deutschlands. Gefahren wird mit dem Uerdinger Schienenbus, einem historischen Dieselzug. Die Zugstrecke ist verbunden mit dem Kasbachtal-Wanderweg.

Das alles nach Info im Internet aber nicht am Neujahrstag umzusetzen. Schienenbusse am Bahnhof aber kein Zugverkehr, so wurde kurzer Hand eine Planänderung vollzogen.

Die Überreste des Asberg

Auf zum Asberg. ein 430 m ü. NHN, früher über 441 m, hoher Berg auf dem Vulkanrücken am nördlichen Rand der Linzer Höhe. Am Asberg wurde bis in die 1970er-Jahre ein Basaltsteinbruch betrieben.

Besonders sehenswert ist der Asberg mit seinen Abbauseen aus der Zeit des Basaltabbaus, der bis in die 1970er Jahre dort stattgefunden hat. Auch der Aufstieg zum Aussichtspunkt, mit einem Gipfelbuch und Gipfelkreuz ausgestattet, ist lohnenswert. Auch hier hat der Borkenkäfer ganze Arbeit geleistet und die Landschaft rund um den Asberg ist kaum wiederzuerkennen. Große Flächen, die vor einem Jahr noch einen hohen Fichtenbestand auswiesen, sind inzwischen abgestorben, gefällt und abgeräumt worden. Dieser Umstand gibt neue Blicke und so geht es weiter zum Leyberg.

Stufenweg zum Leyberg

Zur Belohnung die Aussicht auf Bonn und die Ahrberge

Der Leyberg ist ein 359,2 m ü. NHN hoher Berg im Norden des Rhein Westerwälder Vulkanrückens, der sich nach Süden ans Siebengebirge anschließt. Der Leyberg ist einer der traumhaftesten Orte des Siebengebirges. Ein schmaler Pfad führt hinauf, oben zwei Bänke, von Basaltsäulen eingekreist, ein idyllischer Platz mit einem grandiosen Blick über das Rheintal. Geologisch interessant ist der Leyberg ebenso, eine von der Erosion freigelegte Basaltintrusion in den dort ehemals vorhandenen Quarzit Tuff des Siegengebirges. Der Anstieg ist nicht ohne, weil es heller Blicke bedarf wo, auf welchen Stein steige ich.

Der Bildstock das Auge Gottes

Pause unter dem Auge Gottes

In unmittelbarer Nähe ist das Auge Gottes ein kapellenähnlicher Bildstock auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Rheinbreitbach. Eine Sitzgruppe lädt zur Pause ein und der weitere Verlauf der schnell geplanten Tour ist ein Katzensprung zum Startort.

Etwas Warmes beim Inder in Brühl und ein Vergleich zum Inder in Treptow, ein schöner Jahresanfang, schön das ihr hier gewesen seid, im fast Böllerfreien Brühl, was wohl zu Hause mit der Nähe zu Polen nicht der Fall gewesen wäre-

Keine Kommentare: