Montag, 28. Februar 2022

Bad Münstereifel.

Der Kreisel an der Wasserscheide

 Wasserscheide.

Wandern montags in Damenbegleitung etwas ungewöhnlich, Rosenmontag in Köln mit 250.000 Menschen als Demo gegen den Krieg, und Dienstag metrologischer Frühlingsanfang. Unter diesen Gesichtspunkten ist bei strahlendem Sonnenschein unser Weg in die Eifel.

Der Weg zunächst durch den Fichtenwald

Der Name leitet sich ab von der Wasserscheide zwischen den Flüssen Erft im Norden und Ahr im Süden ab, eine Grenze die durch die Ortschaft verläuft. Die ist nicht weit von Bad Münstereifel, etwa 10 km südöstlich und 500 m dem weiter südlich gelegenen Dorf Esch. Die Landstraße 165 verläuft direkt durch den Ort, der Kreisel ist quasi die Grenze.

Die Holzkapelle am Kop Nück

Wir wandern los rechts raus 1. Ausfahrt am Kreisel ist der Wanderparkplatz und dann zunächst leicht bergab in Richtung Schönau. Am Kop Nück ist eine kleine Holzkapelle am Berghang.

Am Sportplatz Schönau

Der kleine Krumesbach der im Ort Schönau entlang des Sportplatzes fließt hat hier in der Hochwasser Nacht im letzten Jahr den Kunstrasen in eine teilweise Wellenlinie verwandelt.

Die Schattenseiten der Wanderung

Hinter dem Ort Schönau ist die Route leicht ansteigend entlang des Dreisbachs mit der Weg Nummer 3, durch den Talgrund bis zur Siedlung Vollmert. An der Straßengabelung nach Bröhlingen auf 506 Meter Höhe sind in den Schattenseiten am Wegrand noch Schneereste und die kleinen Pfützen zugefroren. Hier auf dem Höhenzug passiert man die Landesgrenze NRW und Rheinland Pfalz mehrmals.

Auf dem Höhenweg bei Bröhlingen

An einer Wegkreuzung trifft man auf den Themenweg M, Münstereifelsteig, und hat einen schönen Blick auf den Aremberg, die Nürburg, hohe Acht und auch den Michelsberg mit der Spitze der Kapelle. Nach der Pause war somit der Rückweg auf dem Höhenrücken nach 4 Kilometer an der Wasserscheide auch wieder zu Ende.

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