Samstag, 5. Februar 2022

Glessener Höhe.

Die Himmelsleiter.

Im rheinischen Sprachgebrauch, die Himmelsleiter

Höchste Erhebung im Rhein Erftkreis. 

Wanderung auf dem Plateau der Glessener Höhe

Von Königsdorf auf einen Berg der aus dem Nichts entstand. Als sich vor Jahrzehnten die Braunkohlebagger bei Bergheim in die Tiefe gruben, wurde zwischen 1955 und 1970 der Aushub des Tagebaus Fortuna auf die Glessener Höhe gekippt und es entstand der damals höchste Berg der Niederrheinischen Bucht mit 205,9 Metern Höhe. Heute wird dieser Gipfel allerdings von der Sophienhöhe, der Abraumhalde des Tagebaus Hambach, deutlich überragt.

Das Gipfelkreuz auf der Glessener Höhe

Wir parken am Waldesrand von Königsdorf und erstmal geht es über den Weg A2 in Richtung Dansweiler. Kontinuierlich wie eine lange Rampe erreicht man in der ersten Kurve die sogenannte Himmelsleiter. Eine schier endlose Treppe, die manche zum Japsen bringt, wie sehen Sie heute von oben. Der Zustand hat in den vielen Jahren gelitten und nun sucht man Sponsoren damit das circa 200 Stufen Bauwerk erhalten bleibt. Früher ein Trainingspunkt der Sporthochschule Köln.

Wir verlassen den breiten Forstweg und hinter der nächsten Kurve kann man die Anhöhe abkürzen und es geht über weitere Stufen zum Gipfelkreuz auf 204 Meter Höhe.

Colonius und Dom am Horizont

Wer dort oben steht, hat einen herrlichen Blick auf Köln sowie am Horizont auf das Bergische Land und das Siebengebirge, direkt unter uns liegt Köln. Heute schwach erkenntlich der Colonius und der Dom.

Bergheim im Vordergrund und die Sophienhöhe

Das gesamte Plateau wird landwirtschaftlich bearbeitet und ist somit nicht so vielfaltig wie die Nachbarhöhe die sogenannte Sophienhöhe. Die ist auf dem Höhenweg zu erkennen. Dom und Colonius im Dunst etwas schade aber dafür den ganzen Tag Sonne pur und je nach Richtung eine steife Brise.

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