| Kuhschellen im NSG |
Wachholderwiesen und Kuhschellen.
| Wachholderwiesen bei Gönnersdorf |
In der Nähe von Toskana der Eifel, im Naturschutzgebiet Lampertstal starten wir am Ortsrand von Feusdorf eine kleine Gemeinde die gehört zur Verbandsgemeinde Gerolstein. Der Ort ist langgestreckt, liegt auf 565 m Höhe und schmiegt sich in Terrassen an die Nordseite eines bewaldeten Hangs bei Jünkerath in der Vulkaneifel. Von Osten über Wiesbaum sieht man schon von weitem das volle Panorama von Feusdorf.
| In unmittelbarer Nähe bei Feusdorf |
Direkt hinter dem Ortsschild geht es in ein NSG über den Wanderweg F4 und J8 in Richtung Gönnersdorf. Am NSG Hippelsteinchen geht es über den LB 1 nach Birgel. Die Wacholderheiden begeisterten einen Wanderer so sehr das dieser das Gebiet querfeldein durchstreifte und auf der Suche nach den Kuhschellen war.
| noch klein aber schon da |
Die Behaarung schützt die Kuhschelle vor Kälte. Die Bewunderung für die Schönheit der Kuhschelle scheint ein modernes Phänomen zu sein. Unseren Vorfahren war die Pflanze mit ihrem seidig glänzenden Schopf, eher unheimlich. Alle Pflanzenteile der Gewöhnlichen Kuhschelle sind, beispielsweise für Hunde, sehr giftig.
| eins von einem vielen Gebäuden |
Im weiteren Verlauf erreichen wir den Ort Birgel der eine sehr bekannte touristische Attraktion hat, die Birgeler Mühle. Sie enthält eine restaurierte, voll funktionsfähige Kornmühle und die Wassermühle aus dem 13. Jahrhundert lässt ihre Gäste tief in die Arbeitswelt des Mittelalters eintauchen. Senfmühle und die hauseigene Schnapsbrennerei können ebenfalls besucht werden. Hier an der Nähe der Kyll hat ebenfalls die Flutkatastrophe Spuren hinterlassen, derweil alles geschlossen ist und erneuert wird. Auf Nachfrage hieß es im Mai macht der Biergarten wieder auf.
| Juni 2021 |
Im dem selbigen waren im Juni letzten Jahres zwei Gäste nicht so begeistert von Kartoffelsalat und Schnitzel, weil beides kalt war, und Corona bedingt die Karte keine Vielfalt bot.
| Birgeler Hardt |
Eine geologische Besonderheit der Region sind die
Buntsandsteinfelsen der Birgeler Hardt. Schon seit 1948 sind sie als
Naturdenkmal geschützt und lassen einen wunderschönen Ausblick in die Kyllaue
zu.
Wir halten unsere Mittagspause am Sportplatz und stellen eine Sitzbank in die Sonne. Die Wanderleitung erkundigt sich nach dem gesundheitlichen Zustand und weiter geht es über den LB3 und F4.
| Flurgrenze Wiesbaum Birgel |
Auf der Flurgrenze zwischen Wiesbaum und Birgel steht ein Pilgerstein der wurde 1997 errichtet. Er liegt am Pilgerweg der Matthiasbruderschaft von St. Kilian in Erftstadt-Lechenich. Das Kreuz wurde von Karl-Josef Klassen am 17. Mai 1998 geschmiedet und gestiftet.
| Tourverlauf |
Nur noch bergab und man hat das Panorama auf
Feusdorf. Hinter uns liegend wird die Wetterfront für die nächsten Tage
sichtbar. Der Backes in Mirbach hat zurzeit nur am Wochenende offen.
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