| gelbe Linie zurückgelegte Strecke, roter Punkt Rastplatz |
An der Pforte der Vulkaneifel.
Man kann sich auf den Wetterdienst nicht mehr
verlassen. Da war doch Sonne angesagt und zweistellige Temperaturen. Am
Pausenplatz haben wir gerade mal 8,6 Grad C erreicht und die Bewölkung zu dicht
für die Sonne. Trocken ist es geblieben und eigentlich das ideale Wanderwetter.
Verwöhnt wurde wir nur am unseren Rastplatz, windgeschützt und bis zum Auto
schlappe 3 Kilometer. Wenn das kein Selfie wert ist wann dann.
Bekannt ist die Eifel unter anderem mit ihren unterschiedlichen Dialekten. Lange her als Franz uns damit immer überraschen konnte. Die in der Mitteleifel weit bekannten Wisber Streech, also die Wiesbaumer Streiche verursachen heute bei den Bewohnern ein mildes Lächeln. Früher gab es die Kläpperjungen, die sammelten hier zu Ostern nach getaner Arbeit Eier, und die Junggesellen zu Pfingsten die Pfingsteier.
| Alt St Martin mit Linde die 1500 Jahre alt sein soll |
Drei ganz besondere Kirchen prägen das Ortsbild von
Wiesbaum. Dabei ist eine die Erlöser Kirche in Mirbach. Einige Kilometer
entfernt am Eingang zum Lampertsbachtal. Wir starten an der sogenannten Alten
Kirche, Alt St. Martin. Klar, früher gehörte alles zum Kloster Prüm. Eine von
ehemals drei Linden mit der Altersangabe 1500 Jahre steht noch an der Kirche.
| Kurz vor Birgel |
Das weitläufige Landschaftsbild ist überwiegend
geprägt von Wacholderheiden, Feldgehölzen und Bachläufen. Deshalb geht es
zuerst in Richtung der Rückseite des Winterbergs in Richtung Feusdorf. Die
Bezeichnung des Vulkanweges fehlt und so gehen entlang von Wiesen und Ackerland
bis weit vor Birgel auf den LB 3. Dem folgen wir bis sich Wiesbach und
Finkenbach an einem Weiher treffen. Der wird leergepumpt weil der Überlauf nach
dem Starkregen im letzten Jahr verstopft war, und erneuert wird.
| Gedenktafel |
Im weiteren Verlauf geht es am Golfclub Eifel auf den beliebten EK 1 der von Hillesheim kommt. Die Krimiwege in Hillesheim sind den Schriftsteller Berndorf gewidmet da dieser Romane schrieb die sich angeblich in den Waldgebieten ereignet haben sollen. Kurz bevor der EK 1 auf einer Gabelung auf einen örtlichen Wege Nr. 12 stößt ist ein Denkmal am Wegesrand. Gedenken an Abstürze von einem US Bomber.
| Kontrolle auf Nestbau |
Der schöne Rastplatz hat die Begleitende Dame so begeistert dass spontan die Nistkästen kontrolliert wurden, und es gab ein Lob schöne Wegstrecke.
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