Freitag, 25. März 2022

Monschau.

Das Rote Haus
Die Spezialitäten Monschaus.

Dütchen in 2 Variationen für die Besucher

Ein in Brühl bekannter Gärtnermeister fragt ab und an wo wart ihr wandern. Bei Monschau, kommt die nächste Frage habt ihr die Monschauer Dütchen gegessen. Den Berlinbesuchern wollen wir das nicht vorenthalten.

Sie sind klein und sie sind knusprig: Monschauer Dütchen. Erfunden wurden die Hörnchen 1853 in Monschau im Café Rur.

Eins der vielen Cafés in der Stadt

Für etwa 30 Dütchen braucht man fünf Eier. Diese fünf Eier werden mit Schale gewogen. So viel, wie die Eier zusammen wiegen, so viel Zucker benötigt man. Dann werden noch einmal vier Eier gewogen, also ein Ei weniger. So viel Mehl benötigt man für die Dütchen. Zuletzt kommen noch zwei Esslöffel Wasser hinzu. Die Dütchen können mit allem gefüllt werden, was schmeckt: Vanille- oder Schokoladeneis, Sahne, Eierlikör und natürlich leckere Früchte.

Die Narzissen Blüte im Rurtal 

Berlin hat ja auch so besondere Bezeichnungen, Buletten, Schrippen, unter „Berliner Luft“ kann man neben der berühmten Atmosphäre der Hauptstadt gleich zwei Dinge verstehen. Einen Pfefferminzlikör und ein Dessert. Currywurst und Buletten Viele Städte behaupten für sich, Geburtsort der Currywurst zu sein. Berliner wissen selbstverständlich, dass die Currywurst in Berlin von Herta Heuwer erfunden wurde. Ihre Wurstbude befand sich an einer Straßenecke in Charlottenburg. Currywurst mit oder ohne Darm ist seitdem ein Imbissklassiker in Berlin. Die Wurst mit Darm ähnelt einer Rostbratwurst, die Wurst ohne Darm ist heller und weicher. Noch aus der Zeit der französischen Besatzung im 19. Jahrhundert stammt die berlinerische Bezeichnung für Hackfleischklöße. Buletten bekommt man an fast jeder Ecke.

Auf dem Weg zur Ehrensteinsley

Am Gipfelkreuz der Ley 

Nach so viel Genüßlichkeiten in der Beschreibung legen wir los die Kalorien zu verbrennen. Es geht abseits der B 258 am Parkplatz Burgau über einen Pfad bergan über den Weg der Freundschaft GR 56 auf die Ehrensteinsley.

In der Norbertuskapelle

Im weiteren Verlauf peilen wir als nächstes Ziel die Norbertuskapelle an. Viel Natur am Bach der Rur im Schlüsseltal und die wilden Narzissen sind bereits aufgeblüht. Über 4 Kilometer mit Felsbrocken im Untergrund bzw. aufragenden Spitzen geht es über einen schmalen Pfad bis auf Höhe von Gut Reichenstein.

Die Norbertuskapelle wird besucht und Kerzen angezündet mir einer kleinen Pause zur Erholung. Entlang der Rur nehmen wir vor Kalterherberg den Schmugglerpfad und gewinnen so in einem Rutsch die Höhe bei einem steifen Ostwind. Den langgezogenen Ort Kalterherberg queren wir auf halber Ortslänge und auf der Wind abgewandten Seite machen wir die Mittagspause und nicht wie geplant im Tal an der Perlenau.

Auf zur letzten Etappe nach der Perlenau

Am letzten Anstieg nach Monschau

Die Perlenbachtalsperre ist ein weiteres Ziel sehen wir in der Ferne und über einen Kletterweg geht es zurück nach Monschau. Klar dass ein Stadtbummel unternommen wird und die Spezialitäten Monschaus, gekostet werden.

Unser Tourverlauf

Durch die Gassen mit den vielen Fachwerkhäusern ist es schon erstaunlich das unser Besucher eine Bekannte aus Bonn trifft, die in der Woche noch in Berlin weilte, Der eingangs erwähnte Gärtnermeister treffen wir abends bei der Parkplatzsuche, wir wollen den Abend im El Toro ausklingen lassen.

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