Entlang der Höhenlinien am Rodder Maar.
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| Hinweise zum Themenweg Route M |
Sommerliche Temperaturen auch auf den Höhen des Brohltals, also wählen wir eine Rundtour die direkt an der L88 beginnt. Kleiner Parkplatz für maximal 5 Autos, Bank und Tisch, Infotafel und direkt am Wanderweg. Wir bleiben im Schatten des Bausenbergs, deren Lavafluss durch die Autobahn 61 durchtrennt wurde.
| Eine Augenweide in den Morgenstunden |
Zunächst geht es in Richtung Rodder Maar. Ein herrliches Fotos mit vielen Wasserpflanzen am Rand und im Hintergrund eine Burg. Naja die Nürburg war es nicht, sondern ist auch schon von der Autobahn zu erblicken, die Olbrück.
Das Rodder Maar ist das erste Etappenziel, derweil
bei einem TV Bericht gesagt wurde da möchte ich auch mal hin. Das sog.
Flachgewässer bei Niederdürenbach gelegen hat eine wechselvolle Vergangenheit.
Es handelt sich um ein großes Flachgewässer mit einer Tiefe von max. 2 m. Die
geologische Entstehung ist bis heute unbekannt. Seinen Ursprung hat es
wahrscheinlich durch einen Meteoriteneinschlag erlangt und wurde in den letzten
200 Jahren immer wieder auf die unterschiedlichste Art und Weise vom Menschen
genutzt.
| Der Königsee im Brohltal |
Den weiteren Verlauf der Wanderung setzen wir fort
zum Königsee der versteckt im Wald liegt. Die Natur hat das Gelände um den
Königssee längst wieder zurückerobert. Eine reiche Flora und Fauna hat sich
hier angesiedelt. Dass es sich vormals um einen Steinbruch handelte, ist heute
nur wenigen Besuchern bewusst, zumal der eher hinterwäldlerisch klingende Name
Steimerich mittlerweile zum romantischen "Königssee" in Anlehnung an
seinen oberbayerischen Namensvetter avanciert ist, sicher wegen der steilen
Hänge die nicht gesichert sind.
| Die Ruine Olbrück |
Als weithin sichtbares Wahrzeichen des Brohltals, liegen die Ruinen der Burg Ölbrück 470 m ü. NN oberhalb des Ortes Niederdürenbach. Tatsächlich steht die Höhenburg auf den Resten eines Vulkans. Der älteste Teil der Burg ist der 34 Meter hohe Hauptturm, der in der Mitte der Anlage steht und bis zu fünf Meter starkes Mauerwerk besitzt. Das oberste Geschoss ist eine Wehrplatte mit Zinnen aus dem 19. Jahrhundert, die heute noch als Aussichtsplattform besucht werden kann und von der bei gutem Wetter der Kölner Dom zu sehen ist.
| Kirchen pflücken mit Blick auf das Siebengebirge |
Wir sehen an unserem Rastplatz vor Rodder das
Siebengebirge und den Petersberg mit Restauration. Die brauchen wir als
Selbstversorger nicht und begnügen uns mit Kirchenpflücken. Vom Aussichtpunkt
gilt es einen neu angelegten Pfad zurück zum Auto zu erkunden. Punktladung war
angesagt.
| Dort wo die Wolken sind ist das Rheintal |

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