fragte mich ein junger Mann nach der Lindenstrasse, und ich konnte ihm den Weg erklären. Das Museum wurde mit Sammlungen pathologischer Präparate von Rudolf Virchow zu eine der größten Dokumentationen des menschlichen Körpers gestaltet, und das schon 1856.Die Zipperleins die man alles so bekommen kann sind dort ausgestellt. Da wir die ersten zur Eröffnungszeit waren konnten wir uns einiges in Ruhe ansehen, wobei ein Nachteil die hohen Vitrinen waren, und man sich immer von unten nach oben durchlesen musste. Der neue Hauptbahnhof für Berliner Verhältnisse nur einen Steinwurf entfernt wurde dann auch noch in Augenschein genommen. Was man da so einfach in die Landschaft gesetzt hat lässt schon die Frage nach dem Soli Beitrag aufkommen. In Blickrichtung Regierungsviertel sind die Neubauten schon etwas
überzogen, die Ostseite hat noch für einige Jahre Nachholbedarf. Das nächste Tagesziel war nun doch mal eine Besichtigung des Berliner Doms.
Die Glaubwürdigkeit der Rentner für den Eintrittspreis wurde auch hier ohne Ausweis akzeptiert. Da hatte ich doch bald schon den Ausweis der Montagswanderer hinterlegt. Mit Unterstützung eines modernen Kommunikationsgerätes konnten wir von der Gruft bis zur Kuppel einen Rundgang von fast 2 Stunden frei gestalten. Die Audio-Erklärungen sind mit schöner Kirchenmusik untermalt. Die 267 Stufen zur Kuppel haben einen schönen Rund Umblick auf die Stadt ermöglicht. Nach soviel Kultur sind wir dann auf vertrautem Wege zur Zweitwohnung zurück.
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