Freitag, 14. November 2008

Das Erwerben neuer Fähigkeiten, oder die Familie überraschen.

Auch Männer können kochen! Nicht nur Spitzenköche auf der ganzen Welt stellen das unter Beweis, sondern auch die zwölf die sich seit Jahren im Herbst zum gemütlichen Beisammensein treffen.
Christine, unsere Chefin ist immer für eine Überraschung gut. Der zweite Abend, unter dem Themenmotto, arabische Küche ist da auch geeignet die Liebsten, Freunde oder die Schwiegermutter zu begeistern.
„Mann „
muss ran und die vier Küchenzeilen geben ihr Bestes.

Am zweiten Abend war da folgendes Menü geplant.
Vorspeise : Sambusak bi jibin ( Gebratene Käse-Pasteter) mit Salata baladi
Hauptgericht : Hähnchentagine an Trockenpflaumen und Honig, als Beilage, nordafrikanische Möhren
Dessert : Muhallabeya ( libanesischer Milch-Pudding )

Für eine wunderschöne Tischdeko sorgte mal wieder Wilhelm, und dazu gab’s noch ein Präsent zum Martinstag, aber nur wenn ein Lied gesungen wurde, und das war selbstverständlich, da sich auch ein Sponsor, Wolfgang 1, fürs leckere Kölsch gefunden hatte, war der Abend gerettet.
11 Mann und Christine, da waren wir ja fast vollständig und die Küche boomte. Da fiel es uns nicht schwer, dann Punkt 21:00 Uhr die Köstlichkeiten zu probieren.
Christine war sehr zu frieden mit unserem Arrangement, machte aber darauf aufmerksam, beim Servieren der Hauptspeise auf den sauberen Tellerrand zu achten. Das sind halt so die Feinheiten.

Hier das Rezept: Hauptgericht
Die Zutaten:
Hühnerteile, 3-4 Tomaten, etwas Brühe, ½ Tüte Trockenpflaumen, ca. 1 Eßl. Honig, frischer Ingwer, eine Handvoll Rosinen, Safran, Zimt, Salz und Pfeffer, Olivenöl und ein Teelöffel Harissa.
Schon geht’s los. Hühnerteile, Schenkel und Brust, waschen und großzügig mit Salz und Pfeffer einreiben. In heißem Olivenöl schön braun anbraten. In eine Tagine legen und kleingeschnittene Tomaten dazugeben. Mit etwas Brühe angießen und zugedeckt im Backofen garen lassen. Inzwischen Pflaumen, Honig, Ingwer, Zimt, Rosinen und zerstoßene Safranfäden mit etwas Wasser köcheln. Gegen Ende der Garzeit alles in die Tangine geben und nochmals etwas brutzeln lassen. Ein Teelöffel Harissa brachte da auch noch die richtige Würze.

Wolfgang III, Heinz, und Jürgen hatten da ein richtiges Händchen und es war sehr lecker. Den Bratensud mit Fladenbrot vom Teller aufsaugen, Teller sauber, Faß leer, was will man mehr. Der nächste Abend wird mit Lamm bereichert, und dann sehen wir uns erst wieder im neuen Jahr, damit wir Rentner nicht in dem Weihnachtstrubel untergehen. Das komplette Menü zum Preis von 7.80 Euro da kann man nicht meckern, inclusive Getränke.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Sieht ja lecker aus!