Sonntag, 22. Februar 2009

Berlin Heijo, Berlin Heijo, Berlin Heijo

4.Tag
Diesen Schlachtruf muss man erst mal üben. Mich erinnert es eher an ein Lied, wir sind durch Deutschland gefahren, und dort als Refrain. Vom Spittelmarkt ab mit der U2 zum Wittenbergplatz und schon fängt auch der Berliner Zooch an. Das war mal wieder ein super Timing. Unweit des KADEWE positonieren wir uns. Einige wenige kostümierte und dazu noch Nieselregen, da ganze bei schlapp 2 Grad Plus, da hieß es warm anziehen. Wie man sieht ist in der Tauentzienstrasse zu Beginn noch nicht viel gebacken. Ein Artikel in der Berliner Morgenpost warnte davor, in Gruppen verkleidet auftreten könnte mit einer Einweisung in der Psychiatrischen Klinik der Carite enden. 85 Dezibel lauter darf es nicht werden am Sonntag um 11.44 Uhr mit 72 Festwagen in der City West. Der Nieselregen schreckte uns ab die Kostüme überzuziehen, aber die lautstarken Kamelle Rufe ließen einiges auf uns niederprasseln. Ganz nebenbei wurde dann spontan die Polonaise mit gemacht.

Nach 2 Stunden war der Spuk vorbei und jede Menge Sponsoring Bonbon vom alten Arbeitgeber in der Tragetasche. Die sogenannten Wagenengel hatten eine weiße Schirmmütze und eine rote Jacke mit dem TÜV Logo. Rot sind die Rosen die ich an dich verteile, so hatte ich das Lied auch noch nicht gehört.

500 000 Zuschauer trotzten dem Dauerregen und das Motto, in Berlin tanzt der Bär, wurde mit dem Lied, Ich hab drei Haare auf der Brust, stimmgewaltig präsentiert. Einige kurze zum Aufwärmen und die Taschen füllen sich zusehend mit Bonbon. Am Abend gings in Picola an der Ecke, weils bis dahin, wie Insider wissen nicht weit ist.

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