Die Wetterprognose für den Montag sah im Rheinland nicht so gut aus. Den Anruf von Wolfgang, der heute das Sagen hatte, konnte ich kurz und knapp beantworten, wir kommen dich abholen. Basta. Somit war dem Wetter erst mal der Kampf angesagt. In strömenden Regen Richtung Einruhr. Wenn das mal gut geht. Leichte Bewölkung und so um die Null Grad war die richtige Temperatur den Seewanderweg zu bewältigen. Langsam warmlaufen. Die Sonne ließ sich immer öfter blicken und in der Mittagspause an der
Staumauer war selbst draußen ein Picknick
möglich. Ein Glück das der Hinweis auf dem Tisch mit Kreuzschlitzschrauben versenkt war, sonst hätten wir das Schild wo anders versenkt.
Staumauer war selbst draußen ein PicknickSonne, windgeschützt, mit Bank und Tisch, Weitblick nach Burg Vogelsang, den Flachmann leeren, und dann steil an nach der Wüstung Wollseifen, eine Strecke die gute Kondition voraussetzte.
Dieser Weg ist im Sommer bekannt für die Fülle von blühendem Eifelgold, Ginster, mit Blick auf Vogelsang. Wenn wir dann doch das ein oder andere Mal auf verbotenen Wegen unterwegs waren, so nur um die Wüstung Wollseifen zu erreichen, weil einige noch nicht dort waren.
Ein totes Dorf, das von den britischen Streitkräften 1950 geräumt wurde und fortan den Belgiern als Truppenübungsplatz diente. Im Jahre 1946 wurden etwa 120 Familien innerhalb von 3 Wochen vertrieben und mussten das Dorf räumen. Die Kornernte konnte noch eingefahren werden, aber die Kartoffelernte musste schon mit Sondergenehmigung geerntet werden. Dabei hatte sich der Ort vom Nationalsozialismus durch den Bau der Burg Vogelsang, als Ausbildungsstätte für den Führernachwuchs zusätzliche Arbeitsplätze erhofft. Schwer bombardiert wurde die Dreiborner Höhe im zweiten Weltkrieg, und in 2001 noch der Häuserkampf für den Kosovo trainiert. 

Seit 2005 ist nun alles für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine Vielzahl von Wanderwegen kreuzt sich hier oben.
Die Kirche hat nun schon ein neues Dach. Sehr beeindruckend verlassen wir hier diesen toten Ort und überstimmen Wolfgang mit dem geplanten Rückweg. Weite Blicke über die Hochfläche und aufziehende dunkle Wolken im Rücken, haben dann doch noch dazu beigetragen, dass wir immerhin 4.5 Stunden unterwegs waren. Für die, krank Daheim gebliebenen wünschen wir gute Besserung, schöne Wegroute, die in der Sommerzeit, sprich Gingsterblüte, noch mal auf dem Programm stehen sollte. Nächste Woche wird uns Dieter das Rhein-Brohltal erläutern.
Die Kirche hat nun schon ein neues Dach. Sehr beeindruckend verlassen wir hier diesen toten Ort und überstimmen Wolfgang mit dem geplanten Rückweg. Weite Blicke über die Hochfläche und aufziehende dunkle Wolken im Rücken, haben dann doch noch dazu beigetragen, dass wir immerhin 4.5 Stunden unterwegs waren. Für die, krank Daheim gebliebenen wünschen wir gute Besserung, schöne Wegroute, die in der Sommerzeit, sprich Gingsterblüte, noch mal auf dem Programm stehen sollte. Nächste Woche wird uns Dieter das Rhein-Brohltal erläutern.
1 Kommentar:
Na da sind ja die Schnappsbecherchen gut eingeweiht worden.
Schöne Grüße aus B
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