Dienstag, 24. Februar 2009

Berlin, Reise zur Erkenntnis.

6.Tag
Privileg der individual Reisen nutzen, und vor den Neuberlinern die neue Ausstellung im Museum für Naturkunde, Reise zur Erkenntnis,

zum 200. Geburtstag von Charles Darwin ansehen. Gut zu Fuß die Friedrichstrasse entlang sind wir nach 60 Minuten im Norden Berlins.

Mit der U 6 wäre das wohl schneller gewesen, aber die Berliner Luft blieb trocken und die Geschäfte der Friedrichstrasse können sich sehen lassen.



Diese Sonderausstellung von der abenteuerlichen Weltumseglung mit ihrer Vielfalt von Objekten, Gesteine, Pflanzen, Tiere und Fossilien wird in Holzkisten und Fässern mit Fenstern präsentiert. Die Räumlichkeiten sind einer Schiffskulisse nachgebildet. Die Veröffentlichungen sind an Kordeln angebunden und auf Leinwand dokumentiert. Darwin hatte wohl eine Vorliebe für Ratten, denn diese sind an allen Orten der Crow um 1831 bis 1836 in den Häfen, bei der Umsegelung gesammelt worden. Heute würde mal wohl sagen ein moderner Messie war unterwegs. Das könnte man der Aussage entnehmen, bei all meinen Reisen habe ich aus bloßer Freude gearbeitet. Im zweiten Teil der Ausstellung erfährt der Besucher dann die biographischen Besonderheiten von Darwin, Studium abgebrochen, und schon immer gerne experimentiert. Die Evolution des Menschen, der Erde, der Dinos und Wildtiere haben wir dann noch zusätzlich in Augenschein genommen. Den Urknall im Treppenhaus des Museums sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn auch die Couch immer von Schulklassen besetzt ist.

Den Rückweg hatten wir dann über die Oranienburgerstrasse zum Alex genommen, um noch in den Genuss einer echten Currywurst zu kommen. Am späten Nachmittag erreichen wir an der Hundehütte vorbei die Lindenstrasse. Heute Abend geht’s noch in die NRW-Vertretung zum Fastnachtsfest der Regierung von Estland.

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