Samstag, 11. April 2009

Cool war angesagt, konnte aber das Enkelkind nicht begeistern.

So kurz vor Ostern war noch mal bei Opa und Oma für Marina übernachten angesagt. Oma hatte aus der Zeitung den Hinweis von einem Gauklerfest im Freilichtmuseum Kommern, aber das war wohl nicht cool genug. Nach Chatten im Netz, und einigen Spielen Biberbande am Morgen, die übrigens Marina gewonnen hatte, erübrigte sich die Nachfrage, na fährst du mit uns nach Kommern? Schade, war nicht dazu aufgelegt.

Das Programm versprach viel Spaß für Alt und Jung, oder für Groß und Klein. Jahrmarkt anno dazumal mit Kirmes der Kaiserzeit.
Historische Karussells, Schaubuden, und Kramstände mit artistischen Sensationen gaukelten einen Streichzug durch die Geschichte zum Vergnügen der Zuschauer vor, und weckten Erinnerungen.

Auf der Suche nach der Vergangenheit wurden erstmal die aufgebauten Bauernhöfe und Fachwerkhäuser in Augenschein genommen. Westerwald, Eifel, Niederrhein und Bergisches Land sind mit schönen Objekten und den alten Materialien wieder aufgebaut, kleine Meisterleistungen der Architektur. Das die Deckenhöhen niedrig sind und einige Türbalken einen Polsterschutz haben ist nicht verwunderlich bei den Bettgrößen.

In einer Ausstellung über die Zeit der Rheinländer von den Franzosen über die Kaiserzeit bis heute, hatten wir dann einen alten Bekannten entdeckt. Nach unserer Information ist dort Heinz S. aus Brühl als Angeklagter dargestellt, ich muss sagen so die Haltung seiner Hände ist gut gelungen, die Gesichtzüge sind wohl aus jüngerer Zeit.


Zwar kein dichtes Gedränge, aber gut besucht an diesem schönen Frühsommertag. Über die Schaustellermeile wollten wir dann zurück zum Ausgang, und siehe da Glück gehabt, die Vorstellungen liefen gerade alle an. Unter freiem Himmel so wie früher Akrobatik und Turnen.

Noch einen Kaffee mit Streuselkuchen in der dort aufgebauten alten Pingsdorfer Festhalle bei einer tollen Vorführung mit Seifenblasen, und schon ist der Ostersamstag wie weggeblasen. Das hier auch die neue Masche entstanden ist am Ausgang einen Shop zu positionieren, verleitet mich zwei Kartenspiele mit berühmten Rheinländern zu kaufen.




Wenn mir dann beim Doppelkopf die Damen Lotti Krekel, Hella von Sinnen, Tina Ruland und als Karo Dame eine Anonyme Rheinländerin Heimrecht beschert hat sich die Investition gelohnt.

1 Kommentar:

Melanie und Michael Assenmacher hat gesagt…

Na, dann wünschen wir für den nächstens Doppelkopf-Abend alles Gute. Und aktuell natürlich frohe Ostern bei hoffentlich ebenso schönem Wetter wie hier in Berlin!