Dienstag, 28. April 2009

Geschichte und Geologische Erläuterungen hautnah.

Bei so einer Überschrift weiß der Insider des Blogger, das Dieter die Montagstour geplant hat. 8 Personen, fast so viele wie bei der Jährlichen Wanderfahrt, starten am Bergwerkmuseum in Mechernich um überwiegend auf dem Weg Nr. A1 und A2 die gesamte Halde mit ihrer geschichtlichen und geologischen Vergangenheit kennen zu lernen und so das Allgemeinwissen aufzufrischen. Einige müssen da doch bei den Erklärungen des Tourleiters zur Aufmerksamkeit ermahnt werden.
Passend zu den aktuellen Themen der Bankenwelt über toxische Papiere, laufen wir über eine Halde, die allerdings seit 40 Jahren die Förderung eingestellt hat.
Am Malakow -Turm der weithin sichtbar in der Landschaft steht, wurden uns die ersten geschichtlichen und geologischen Höhepunkte von Dieter vermittelt. Das mächtige Bauwerk war ursprünglich ein Förderturm aus den Jahren 1850 bis 1870. Wir hören aufmerksam zu und erfahren so etwas über Sewastopol auf der Krim, sowie die gleiche Bauweise des Wachturms am Kölner Rheinauhafen.
Das noch einer unter uns mitwandert der erst vor kurzem aus Mexiko kam, und dick verhüllt mit triefen Augen daherschlappt, macht ein wenig Angst, hoffentlich hat der nicht die Schweinegrippe mit gebracht? Na wir werden in einigen Tagen sehen, wer sich krank meldet. Die großen abgedeckten Flächen lassen jedoch noch einiges Erahnen. Schließlich wurde hier schon vor 2000 Jahren mit dem Erzabbau begonnen. Nach Kelten und Römern, Franzosen und Nazis herrschte hier im Bergwerk mit dem Beinamen op Spandau, das größte Bleivorkommen Europas mit in der Blütezeit 4.500 Bergleuten. Der moderne Ausbau von 1952 bis 1955 konnte aber dem Preisverfall nicht stand halten und schließlich war hier 1957 Schluss mit den Umweltsünden. Die hautnahen Erläuterungen von Dieter wurden durch einzelne Abstecher, sprich, man geht ein kurzes Stück zweimal, ausführlich erklärt.

Auf dem höchsten Punkt des Bleiberg wurde in einer uns bekannten Sporthütte die Mittagspause eingelegt.

Gut dass so viele mit dabei waren schließlich konnten die kommenden Wanderungen besprochen werden. Leider bin ich zweimal nicht dabei, werde aber dann von der Vortour auf Mallorca berichten.

Hallmann ein Inbegriff für große Stücke Kuchen wurde noch angesteuert und schon war auch dieser informative Wandertag leider wieder zu Ende. Der Wettergott war auch wieder dabei, den Dienstag Regen,regen,regen.

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