Dienstag, 7. April 2009

Struffelt Heide im Staatsforst Monschau.

Der Wettergott war dem Berichterstatter,Gerd, und Leiter der Wanderung, gut gesonnen, die Startposition der Wanderung mit Parkplatz und Bank, auf Anhieb gefunden, Weitblick bis zu den heimischem Kraftwerken, gute Ausschilderung was sollte da noch schief gehen. Ein breiter Pfad E 8 leicht abwärts durch den Staatsforst Monschau und schon war nach 1.5 h eine Schutzhütte auf dem Wanderweg der Deutschen Einheit kurz vor Mulartshütte erreicht.

Eine SMS erreicht die MoWa aus der Schweiz, und wir überlegen was die daheimgebliebenen so für Termine haben. Da sollte es doch nach weiteren 2 Kilometern eine Kleinigkeit sein eine Abkürzung zu einem Grillplatz am Rande von der Ortschaft Rott zu finden.

Die große Lichtung wurde auch erreicht, leider gesperrt durch einen massiven Stacheldrahtzaun. Schwer zu bewältigen. Die Deutung der Zeichen ~~~ in der Karte, sollte man beachten, schuhtief im Sumpf. Danach noch mal querfeldein und schon konnten die Ostereier am Grillplatz Dicker Bruch gesucht werden.

Franz war noch in einer Dornenhecke hängen geblieben und leicht lädiert die Hand hochhaltend weitergewandert.
Wieso sind alle auf dem Foto, na klar, Selbstauslöserfunktion gefunden. Der Osterhase und jüngste im Kreis, sitzt hier neben dem Ältesten und alle sind guter Laune, Lachenend, satt, diese Pause wurde zum Vergnügen trotz der schmutzigen Schuhe.
Nach weiteren 3 km war ein Highlight der Wanderung erreicht, die Struffelt Heide. Dieser nördlichste Ausläufer des Hohen Venn überragt mit 100 Metern dem Struffeltkopf, die feuchten Luftmassen regnen auf dem tonigen Boden ab und so entstand auf dem dünnen Oberboden eine einzigartige Flora und Fauna. Über Stege durchqueren wir die Landschaft und treffen wieder auf den Hasselbachgraben.

Dieser künstlich angelegte Graben trägt mit dazu bei die Dreilägerbachtalsperre mit Wasser zu füllen, dieses Trinkwasser ist für Aachen und den Kreis Heinsberg bestimmt. Außerdem wird die Talsperre noch durch einem 6 km entfernten Tunnel aus der Kalltalsperre gespeist. Auf einer grünen Wiese des Vorbeckens wird die Ruhephase eingeläutet. Nicht Franz, wie sonst streift unruhig durch die Gegend, sondern Jürgen. Noch einmal 100 Höhenmeter auf einer Länge von 4 Kilometern überwinden und schon ist der schöne Tag auch wieder zu Ende. Ob es um 17:00 Uhr im Kaffee Hallmann in Nideggen noch ein Stück Kuchen zu ergattern gibt stand dann als Frage an, konnte aber in die Tat umgesetzt werden.

Hier sucht Jürgen wohl schon den Weg für die nächste Wanderung. Der Ostermontag steht vor der Tür, und wer kann und will, macht sich auf die Socken, ansonsten ist der 20. April regulär reserviert und Jürgen übernimmt die Verantwortung. Schöne Ostertage im Kreise der Familie und viel Spaß bei der Eiersuche. Nur so direkt am Wegesrand wird man wohl nichts finden.

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