Da gibt es doch keine Berge, oder, naja die höchste Erhebung, der Telegraphenberg ist gerade mal 134 Meter. Jü
Diese sind nach der letzten Eiszeit durch die angewehten Sande entstanden, trotz ausreichender Niederschläge herrscht hier Wassermangel, weil alles schnell versickert. Die Sülz und Agger begrenzen das Gebiet zur naheliegenden A3. Als zweit größtes Naturschutzgebiet in NRW ist die Heide ausgewiesen und für die Städte Köln und Bonn ein Naherholungsgebiet. Das Gezwitscher der zahlreichen Vogelstimmen, wurde leider von den an und abfliegenden Flugzeugen des nahegelegenen Flughafens verdrängt. Ein weiteres Hindernis sind die vielen Verbotsschilder, die hier über die Gefährlichkeit der Schießmunition informieren. Mal so quer durchstreifen ist deshalb nicht möglich. Eigentlich schade. Ohne Gipfelerstürmung stehen wir bald mitten in einem geheimnisvollen Eichenwald der Eremitage.
Auf dem erhaltenen Fußboden machen wir unsere Mittagspause. 1670 wurde hier einen zweigeschossige Kapelle mit Wohnhaus errichtet. Die Bewohner lebten von Hartz vier, ( Bettelei ) und das nicht schlecht. Bis heute wird ihnen nachgesagt das sie Feste feiern konnten, bis 1833 der Kölner Erzbischof die sündige Einsiedelei abreißen ließ. Bereits in der Steinzeit kamen Jäger und Sammler hierhin, um Quarzit zu schlagen und daraus Faustkeile und Klingen herzustellen.
Wir diskutieren über Google Earth und erinnern uns, dass der ein oder andere hier zur Bundeswehrzeit auf Übung war. Eine große von Birken umsäumte Wiesenfläche lud da noch zu einem Sonnenbad ein.
An einer großen Deponie vorbei erreichen wir am Waldstadion von Spich unseren Startpunkt. Bei diesem Wetter durfte ein Eisbecher nicht fehlen, und so wurde der auch genossen mit Aussichten auf den nahenden Sommer, sei es in Form von vorbeilaufenden Passanten oder Motorrädern. Den nächsten Tourguide wird unser Präsident am Sonntag anrufen, entweder Dieter oder Wolfgang.
Die sogenannte Krönung des Montags, wurde nicht durch Kaffee sondern durch Schnittchen und Sekt von Roswitha und Ulrich, für Jürgen und den Berichterstatter im Tanzkreis erweitert. Nach beschwingten Walzertakten und ein wenig Latein ist der Blutdruck durch Rotkäppchen wieder in die richtige Bahn geleitet worden. Übrigens nächste Woche steht wieder ein Geburtstag an, na dann Prosit.
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