Montag, 5. Juli 2010

Ruhetag vor dem Finale.

Das betraf nicht nur die Deutsche Fußballmannschaft sondern diesmal auch die Montagswanderer. Nach der Statistik war dies die 25. Wanderung in diesem Jahr. Drei an der Zahl hatten sich Zeit genommen um einen Spaziergang zu unternehmen. Pech für die, die Muskelkater hatten. Nach der strapazenreichen Wanderung der letzten Woche war diesmal genießen angesagt, und das schon unmittelbar nach Beginn der Tour mit einem Kaffee in einem Naherholungsgebiet mitten in der Stadt. Zwar nicht am Müggelsee, dafür am Decksteiner Weiher.

Wir starteten unseren Spaziergang an der Aachener Strasse, Rheinenergie, Müngersdorfer- Station, und sind dann auch schnell am Club Astoria, der für belgische Besatzungsoffiziere 1948 gebaut wurde. Leider war hier die Gastronomie noch geschlossen. Nicht nur die Aktion 1000 Bänke für Köln begleitet uns, sondern auch viele Vogelarten am Wasser die gut auf ihren Nachwuchs aufpassten. Haus am See, schon zu Jugendzeiten für uns junge Familien ein Ausflugsgebiet, wo man sich dann mal Eis oder Pommes gönnte, damals schon teuer, und die Pänz mit einem Elektroauto sich ein Wettrennen liefern konnten. Mal alles aus anderer Sicht betrachten. Alter Baumbestand, halbkreisförmig um die Stadt gelegt, Freiflächen mit Schafen bewirtschaftet, und überqueren von Straßen die sonntags gesperrt sind. Das alles durch Adenauer gefördert und deshalb trägt auch ein Weiher seinen Namen.
Die Kölner Grün-Stiftung hatte Nestbauten für viele Vogelarten angelegt, und in der Nähe von RWE Power wird an der Wiederherstellung des äußeren Stadtwalds gearbeitet. Das sogenannte Arboretum soll neu gestaltet werden, unter anderen mit der Renaturierung des Frechener Baches.

Durch eine lange Kastanienallee erreichten wir den Heimatclub der Stadt, im Volksmund auch Karnevalsverein genannt. Im Fanshop sind leider keine Vuvuzelas erhältlich, und so traten wir leise den Rückweg an. Die Leitung des Montags, Norbert, hatte es sich dann nicht nehmen lassen ein Mittagsmenü zu zaubern.

Bei gekühltem Rose Barque d`Or von der Cotes de Provence, frischem Serrano Schinken mit Melone, einer selbstkreierten Pasta mit fein gehobeltem Parmesan, Speck und auserlesenen Kräutern, dazu eine italienische Eisbombe und schon konnte man singen, Schööön ist es in Pension zu sein, und das ganze nach einer Melodie von Roy Black.
Danke schön an die Gastgeberin und der heutigen Tourleitung. Norbert, der auf wenige Stunden genau zwei Jahre im Kreis dabei ist, uns hoffentlich noch lange Jahre begleitet, was bei seiner Kondition wohl kein Problem sein sollte. Nächste Woche will uns Dieter den schönsten Vulkan der Eifel zeigen, schaun wir mal.

2 Kommentare:

norbert hat gesagt…

Richtigstellung:
Es war Melone mit Parmaschinken.Dazu Crostinis mit verschiedenen Tapanaden.
Die Pasta: Penne rigate n° 41,mit Seranoschinkenstreifen,Knofie,gerösteter Salbei ,d`Olives Vertes,geschwenkt in Huile D`Olives Tomate Ail Thym.Garniert mit Parmesanspänen und Fleur de Merlot.( für den Fall,dass Du es einmal Nachkochen möchtest)

Anonym hat gesagt…

Dieter hat gesagt:

Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir einen Rollstuhl aus den Seniorenheim Abendsonne in Auerberg geliehen.