In den Jahren des Kalten Kriegs, war hier die Abhöranlage der Amerikaner und Engländer. Der Teufelsberg, ein Wahrzeichen mit unverkennbarem Outfit. Weißer wabenförmiger Tennisball auf einem Schuttberg der durch 1/3 der zerstörten Stadt entstanden ist. Berliner tun es schon lange, jetzt können auch Touristen das bizarre Gelände auf dem Teufelsberg besichtigen. Dank der logistischen Feinarbeit von Sohn Michael war eine Führung für die Berlinbesucher organisiert worden.
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| alles offen und zerstört |
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| Mit dem Sicherheitsdienst unterwegs |
Einen großartigen Blick über den Grunewald und die sich angrenzenden Stadtgebiete hat man vom Teufelsberg, der sich am nördlichen Rand des Grunewalds befindet. Der Teufelsberg mit 114,7m über NN die höchste Erhebung in Berlin. Den Namen bekam der Teufelsberg, der eigentlich aus zwei Bergen besteht, vom nahe gelegenen Teufelssee. Die Ausblicke entschädigen einen über den inneren Anblick, keine Ecke die nicht von Spähern verschont, kein Fenster, oder Tür die nicht demoliert ist, alles zerstört. Im Prinzip ein riesiger Schutthaufen in Anbetracht was da zwei windige Kölner Investoren angestellz haben. Da hat einer die Entwicklung verschlafen nach dem Abzug der Alliierten.
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| ohne Kommentar |
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| Berlin mit Grunewald |
Mit dem Fall der Berliner Mauer wurde die Station von den Amerikanern aufgegeben und die elektronischen Einrichtungen entfernt. Die Radaranlagen konnten aber noch eine Zeit lang als zivile Luftüberwachung für den Flugverkehr genutzt werden. Zwischenzeitlich war die ehemalige Abhörstation an einen privaten Investor verkauft worden. Die Planungen für eine exklusive Wohnanlage, ein Museum und ein Hotel- und Tagungszentrum aber scheiterten.
Das Areal befindet sich heute weiterhin in der Hand der inzwischen insolventen Investorengruppe, in einem erbarmungslosen Zustand.
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| Hier war nur noch der Wind zu hören |
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| So grün ist Berlin |
Die Mitnahme einer Taschenlampe erwies sich als sehr nützlich, und auch das vorher gute Frühstück, den man hätte ohne weiteres in den Aufzugsschacht stürzen können, nur mit einen Flatterband markiert. An den großen Außenwänden keine Gitter, naja man hatte ja irgendetwas unterschrieben aber nicht durchgelesen.
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| Funkturm und Alex |
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| Station, Kraftwerk Ruhleben |
Eine einzigartige Akustik in der Kuppel wurde durch eine Künstlergruppe demonstriert. Flötenspiel und Sprechchöre, Applaus und Unterhaltung hörte man in jeder Position. Erinnerte mich an Arbeiten in einer Gas Kugel in den 70er Jahren in einer Raffinerie in Wilhelmshafen. Da war Vorsicht geboten sich zu zweit über einen Vorgesetzten zu unterhalten. Wir waren vorsichtig genug beim Auf und Abstieg der maroden Anlage und konnten deshalb einer zweiten Überraschung am Abend locker ins Auge schauen.
1 Kommentar:
schöne Bilder
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