Kunstausstellung oder Bibliothek, keines von
beiden, unser Ziel für einen Ausflug war Guben das ehemalige Zentrum der
Hutindustrie.
| Eingangshalle der Ausstellung |
Alles was man braucht ist im Internet oder
Apotheken erhältlich. Man injiziert in die Arterien Formalin, damit werden
sämtliche Bakterien abgetötet, und der Verwesungseffekt gestoppt. Haut Fett,
und Bindegewebe wird mit Schere, Pinzetten und Skalpell entfernt. Somit hat man
die anatomische Strukturen freigelegt.
| Schöner Ausbildungsberuf |
Das Körperwasser wird im einem Azeton Bad
herausgelöst, das Ganze mittels Vakuumpumpe abgesaugt und mit Reaktionskunststoff
gefüllt. Die Körperteile werden mit Drähten, Klammern, und Nadeln fixiert, und
dann durch Wärme im Reaktionsprozeß gefestigt. Bis zu 1500 Arbeitsstunden sind
nötig, da bleibt schon mal was hängen.
| In der Eile etwas vergessen |
Diese Prozedur kann man in Guben im
Plastinarium vom Arzt und Erfinder Gunther von Hagen bestaunen. Medizinische
Laien und Auszubildende Ärzte können sich hier die erforderlichen Erkenntnisse
aneignen.
| Puschkin Allee in Treptow |
Die Rückreise wird mit einem Stopp am
Treptower Hafen versehen. Eine Räucherei hat super leckere Fischsorten, das
passte auch zu unserem heutigen Besuch, die Entfernung der Gräten beim
geräucherten Rotbarsch. Die Puschkin Allee mit den prächtigen Platanen hat den Verjüngungs
Schnitt hinter sich. Von der nächsten Wohnung aus werden wir hier wohl öfter
vorbei kommen.
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