Freitag, 9. August 2013

Berlin. Guben Berlin.

Kunstausstellung oder Bibliothek, keines von beiden, unser Ziel für einen Ausflug war Guben das ehemalige Zentrum der Hutindustrie.
Eingangshalle der Ausstellung
Alles was man braucht ist im Internet oder Apotheken erhältlich. Man injiziert in die Arterien Formalin, damit werden sämtliche Bakterien abgetötet, und der Verwesungseffekt gestoppt. Haut Fett, und Bindegewebe wird mit Schere, Pinzetten und Skalpell entfernt. Somit hat man die anatomische Strukturen freigelegt.
Schöner Ausbildungsberuf
Das Körperwasser wird im einem Azeton Bad herausgelöst, das Ganze mittels Vakuumpumpe abgesaugt und mit Reaktionskunststoff gefüllt. Die Körperteile werden mit Drähten, Klammern, und Nadeln fixiert, und dann durch Wärme im Reaktionsprozeß gefestigt. Bis zu 1500 Arbeitsstunden sind nötig, da bleibt schon mal was hängen.
In der Eile etwas vergessen
Diese Prozedur kann man in Guben im Plastinarium vom Arzt und Erfinder Gunther von Hagen bestaunen. Medizinische Laien und Auszubildende Ärzte können sich hier die erforderlichen Erkenntnisse aneignen.
Puschkin Allee in Treptow

Die Rückreise wird mit einem Stopp am Treptower Hafen versehen. Eine Räucherei hat super leckere Fischsorten, das passte auch zu unserem heutigen Besuch, die Entfernung der Gräten beim geräucherten Rotbarsch. Die Puschkin Allee mit den prächtigen Platanen hat den Verjüngungs Schnitt hinter sich. Von der nächsten Wohnung aus werden wir hier wohl öfter vorbei kommen.

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