Montag, 21. August 2017

Kesternich.

Rundweg nach dem Motto immer die Nr. 51.
Kleine Umwege bescheren reichliche Pifferlinge.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.3 Monschauer Land Rurseengebiet.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  15,0 km 04:23 h, 501 hm.
Wegführung: Weg Nummer 51
Anspruch: mittel.
Wetter: bedeckt, Sonne, 17,5 Grad C
Wegcharakter: Gras und Waldwege, befestigte Wege.
Kesternich ist ein Eifel-Höhendorf südlich von Aachen am Rand des Hohen Venn und des Nationalparks Eifel und daher ein idealer Ausgangsort für Wanderungen. Der Ort ist vor allem mit hohen Rotbuchenhecken durchgrünt. Ein Hinweis für eine Ortsrunde mit sehenswerten Hecken ist mit der Wegnummer 41 bezeichnet. Für die beiden Wanderfreunde eine zu kurze Route.
Am Wanderparkplatz Feuerwehr, bzw. Sportplatz geht es los. Hier orientieren wir uns auf das Wegkennzeichen Nr. 51. Zwei-Täler-Weg, wird der Rundweg bei Outdoor im Internet genannt, und hat in der Kurzversion 12 Kilometer. Wir verlassen den Ort Kesternich in der Nähe der Kirche und durchwandern zunächst die typische Eifellandschaft mit Feld und Wiesen umzäunt von Flurhecken. Wir folgen dem Talverlauf entlang des Tiefenbaches.
Hinter der Ölmühle folgt eine Abzweigung die direkt steil an geht und die unterhaltsame gemütliche Wanderung zum Schweigen bringt. Am Weihrauchs Berg beschließen die Route zu verlängern und so die Weg Nummer 16, ein Panorama Höhenweg, in unsere Tour mit ein zu beziehen. Ein Aussichtspunkt gibt den Blick frei auf Dedenbach, und in der Schutzhütte wird es Zeit für die Mittagspause.
Nach Querung der B 266 wird für uns wieder die Wegnummer 51 präsent und es geht bergab in das Eisenbach Tal. In den langgezogenen Serpentinen und breiten Wegen kommt rechts des Weges für Norbert Freude auf, Pifferlinge. Im weiteren Verlauf passieren wir verstreut liegende Höfe, die als sogenannte Aussiedlerhöfe entstanden sind aus der Flurbereinigung. Entlang des Eisenbach, einer der zahlreichen Mittels Gebirgsbäche, die die Eifel durchziehen und leicht bergan durch Mischwald wird der Ausgangspunkt erreicht.
1964 wurden südlich des Ortes die Fundamente eines einzelnen römischen Gebäudes mutmaßlich eine Verpflegungsstation entdeckt. Hier ist auch der Ursprung des Ortsnamen zu suchen, er stammt vermutlich von „Castriniacum“ was „kleines Soldatenlager“ bedeutet, Verpflegung für den Abend hatte Norbert genug gesammelt, und das Resultat kann sich sehen lassen.

2 Kommentare:

Norbert hat gesagt…

Na lieber Gerd, Pilze sammeln und erkennen müssen wir aber nochmal üben.
Das waren doch Pfifferlinge!!

BerlinerKindl hat gesagt…

Stand gar nicht im Tagebuch - haste nicht geteilt?