Rundweg nach dem Motto immer die Nr. 51.
Kleine Umwege bescheren reichliche Pifferlinge.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.3 Monschauer
Land Rurseengebiet.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 15,0 km 04:23 h, 501 hm.
Wegführung: Weg Nummer 51
Anspruch: mittel.
Wetter: bedeckt,
Sonne, 17,5 Grad C
Wegcharakter: Gras und Waldwege, befestigte Wege.
Kesternich ist ein
Eifel-Höhendorf südlich von Aachen am Rand des Hohen Venn und des Nationalparks
Eifel und daher ein idealer Ausgangsort für Wanderungen. Der Ort ist vor allem
mit hohen Rotbuchenhecken durchgrünt. Ein Hinweis für eine Ortsrunde mit
sehenswerten Hecken ist mit der Wegnummer 41 bezeichnet. Für die beiden
Wanderfreunde eine zu kurze Route.
Am Wanderparkplatz
Feuerwehr, bzw. Sportplatz geht es los. Hier orientieren wir uns auf das
Wegkennzeichen Nr. 51. Zwei-Täler-Weg, wird der Rundweg bei Outdoor im Internet
genannt, und hat in der Kurzversion 12 Kilometer. Wir verlassen den Ort
Kesternich in der Nähe der Kirche und durchwandern zunächst die typische
Eifellandschaft mit Feld und Wiesen umzäunt von Flurhecken. Wir folgen dem
Talverlauf entlang des Tiefenbaches.
Hinter der Ölmühle folgt
eine Abzweigung die direkt steil an geht und die unterhaltsame gemütliche
Wanderung zum Schweigen bringt. Am Weihrauchs Berg beschließen die Route zu
verlängern und so die Weg Nummer 16, ein Panorama Höhenweg, in unsere Tour mit
ein zu beziehen. Ein Aussichtspunkt gibt den Blick frei auf Dedenbach, und in
der Schutzhütte wird es Zeit für die Mittagspause.
Nach Querung der B 266
wird für uns wieder die Wegnummer 51 präsent und es geht bergab in das
Eisenbach Tal. In den langgezogenen Serpentinen und breiten Wegen kommt rechts
des Weges für Norbert Freude auf, Pifferlinge. Im weiteren Verlauf passieren wir
verstreut liegende Höfe, die als sogenannte Aussiedlerhöfe entstanden sind aus
der Flurbereinigung. Entlang des Eisenbach, einer der zahlreichen Mittels
Gebirgsbäche, die die Eifel durchziehen und leicht bergan durch Mischwald wird
der Ausgangspunkt erreicht.
1964 wurden südlich des
Ortes die Fundamente eines einzelnen römischen Gebäudes mutmaßlich eine
Verpflegungsstation entdeckt. Hier ist auch der Ursprung des Ortsnamen zu
suchen, er stammt vermutlich von „Castriniacum“ was „kleines Soldatenlager“
bedeutet, Verpflegung für den Abend hatte Norbert genug gesammelt, und das
Resultat kann sich sehen lassen.

2 Kommentare:
Na lieber Gerd, Pilze sammeln und erkennen müssen wir aber nochmal üben.
Das waren doch Pfifferlinge!!
Stand gar nicht im Tagebuch - haste nicht geteilt?
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