Die Etappe von Lorch nach
Rüdesheim, am Sonntag den 15.10.2017.
Wanderleitung: Heinz
Wanderkarte: Der Rheinsteig von Kosmos
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 16,76 km, 05:39 h Echtzeit, 426 hm.
Die
angegebene Strecke von 22,1 Kilometer laut Beschreibung wurde durch die
Benutzung der Seilbahnen somit unterboten.
Wegführung: Wege Zeichen R auf blauem Grund.
Anspruch: mittelschwer.
Wetter: im
Nebel 13,4 Grad C, bei Sonne über 21,5 Grad C.
Wir nähern uns dem Ende
der Rheinsteigwanderungen, allerdings haben wir uns die Route über die Loreley,
für den Sommer terminiert. Nach einer Recherche von Heinz ist die immer noch
gesperrt. Hurra wir haben es geschafft werden wir dann in 2018 sagen, heute
immerhin einen Termin am dem alle dabei sein konnten.
Von der Ortsmitte in unmittelbarer Nähe von Bahnhof geht es querab von
St. Bonifatius über Treppen hinauf in die Weinbergs Gemarkung. Dort hält sie die
Sonne noch spärlich und entlang der Höhenlinien geht es bis zur Hütte Georgs
Ruh zur Rast.
Die Seitentäler Bächergrund und Bodental sind gut zu durchwandern auf
breiten Forstwegen und fast auf einem Höhenniveau. Menschenmassen sind an
diesen schönen Herbsttag unterwegs.
Es wird schwierig amTeufelskadrich eine Bank für die verdiente
Mittagspause zu ergattern, Geduld zahlt sich aus und wir besetzen die Bank.
Hier oben Sonne pur, im Tal dichter Nebel, und die Gipfel der Berge im Binger
Staatswald auf der gegenüberliegenden Rheinseite zu sehen.
Die weitere Wanderung über den herrlichen Panoramaweg wird getrübt
durch die Nebelwände und der Südwind gibt Anlass sich immer wieder mit der
Kleiderfrage zu beschäftigen, Jacke an, in der nächsten Kurve Jacke aus.
Wenig später zweigt ein Felsenpfad ab, auf dem der Rheinsteig noch
einmal zeigt, dass er den Namen Steig zu Recht trägt. Die fußbreite Spur
schmiegt sich eng an den Hang, der mit Abermillionen Felsbrocken durchsetzt
ist. So erreicht man die Weinbergs Gemarkung von Assmannshausen.
Dort nehmen wir den Sessellift bis auf die Höhe zum Jagdschloss
Niederwald.
Was jetzt noch fehlt, ist der viel gerühmte Ausblick von der Germania,
wie die Rheingauer die gewaltige Bronzefigur oberhalb Rüdesheims nennen. Nach
einigen Kilometern über einen Höhenweg geht immer den Menschenmassen folgen und
schon das Denkmal erreicht.
Die Heimreise geht per Gondellift zum Ort Rüdesheim. Hinunterlaufen
oder mit der Seilbahn hinunterschweben, da wurde nicht lange gefackelt. Zwei
Stationen per Zug, das Gruppenticket im letzten Moment ergattert und dann im
Garten Weingut Graf von Kanitz noch einen Federweiser probieren, wir sind ja
bescheiden.
Zwiebelkuchen gab es nicht mehr, aber die Absprache im Mai 2018 einen
Termin für die letzte Route zu suchen, die Loreley. Vielleicht gelingt es uns
eine Tour durch das Hohe Venn zu Terminieren, die würde dann der
Berichterstatter aussuchen.
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