Montag, 9. Oktober 2017

Niederheckenbach.

Auf historischer Straße Teil 3.
Die Historische Straße, so heißt ein Gesamtprojekt zwischen Ramersbach, Schalkenbach, Heckenbach und Ahrweiler. Wacholderweg, Köhler- und Loheweg, sowie der Eisenweg, so werden die drei thematischen Routen genannt.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.9 Das Ahrtal zwischen Schuld und Sinzig am Rhein.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  13,7 km 04:13 h, 387 hm.
Streckenführung: historische Straße, ( Nr.3,14 ) Forstwaldwege.
Anspruch: mittel.
Wetter: bedeckt, 13,4 Grad C Mittag, morgens ab und an Nieselregen.
Wegcharakter: breite befestigte Waldwege.
Startpunkt der Tour ist am Forsthaus Tannenberg L 85 Niederheckenbach in unmittelbarer Nähe der Kirche. Die historische Straße besteht aus 3 unterschiedlichen Teilrouten, die jeweils zeigen, wie der Wald in geschichtlicher Zeit genutzt wurde und welche Auswirkungen dies auf die Landschaft hatte. Am Wacholderweg wird gezeigt, wie durch Armut und Übernutzung der Landschaft die einst für die Eifel prägenden Wacholderheiden entstanden sind.
Der Name Wacholder, Juniperus communis, leitet sich von dem Namen Wecholter einer Abwandlung des mittelhochdeutschen Begriffs quecholder ab und bedeutet lebensfrischer, immergrüner Baum.
Der Ort Heckenbach in der Eifel besteht aus den Orten Beilstein, Blasweiler, Cassel, Fronrath, Frankenau, Niederheckenbach, Oberheckenbach und Watzel. Die Gemeinde wurde erst im Jahre 1960 neu gegründet. Es handelt sich dabei um Ortschaften, die 1938 wegen der Anlage des Luftwaffenübungsplatzes in Ahrbrück geräumt wurden. Einige Orte queren wir und es ist tatsächlich Internetempfang, zwar eine sehr langsame Anbindung aber immerhin.
Ein Ziel der Route war die Teufelsburg, was in der Karte als Besonderheit vermerkt ist. Großräumig umzäunt, die Umgebung mit kleinen und größeren Moosbedeckten Quarzsandsteinen. Steinbruch oder eine ehemalige Kultstätte? Jedenfalls ein furchteinflößender Name. In der Recherche konnte man lediglich ein Foto finden.

Über Frankenau mit einem riesigen Areal von Pflegestätten für alte Tiere, hier war dann das Bellen von vielen Rassen zu hören, ergaben sich auf der Höhe bei Beilstein weite Blicke über die Eifelhöhen hinüber bis zum Siebengebirge, und dem Sender Schöneberg. Hier ist ein besonders reizvollster Abschnitt im Wacholdergebiet. Die vielen Wildwechsel abseits der Wanderwege kann man halt nur erleben wenn man den breiten Wege der Forstwirtschaft folgt und dabei nicht das Ziel aus den Augen verliert. Wir waren mal wieder zu viert unterwegs, der Durchschnitt bis dato liegt bei 3 Wanderfreunden. 

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