Auf historischer Straße Teil 3.
Die Historische Straße, so heißt ein Gesamtprojekt zwischen Ramersbach, Schalkenbach, Heckenbach und
Ahrweiler. Wacholderweg, Köhler- und Loheweg, sowie der Eisenweg, so werden
die drei thematischen Routen genannt.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.9 Das Ahrtal
zwischen Schuld und Sinzig am Rhein.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 13,7 km 04:13 h, 387 hm.
Streckenführung: historische Straße, ( Nr.3,14 )
Forstwaldwege.
Anspruch: mittel.
Wetter: bedeckt,
13,4 Grad C Mittag, morgens ab und an Nieselregen.
Wegcharakter: breite befestigte Waldwege.
Startpunkt der Tour ist
am Forsthaus Tannenberg L 85 Niederheckenbach in unmittelbarer Nähe der Kirche.
Die historische Straße besteht aus 3 unterschiedlichen Teilrouten, die jeweils
zeigen, wie der Wald in geschichtlicher Zeit genutzt wurde und welche
Auswirkungen dies auf die Landschaft hatte. Am Wacholderweg wird gezeigt, wie
durch Armut und Übernutzung der Landschaft die einst für die Eifel prägenden Wacholderheiden
entstanden sind.
Der Name Wacholder,
Juniperus communis, leitet sich von dem Namen Wecholter einer Abwandlung des
mittelhochdeutschen Begriffs quecholder ab und bedeutet lebensfrischer,
immergrüner Baum.
Der Ort Heckenbach in der
Eifel besteht aus den Orten Beilstein, Blasweiler, Cassel, Fronrath, Frankenau,
Niederheckenbach, Oberheckenbach und Watzel. Die Gemeinde wurde erst im Jahre
1960 neu gegründet. Es handelt sich dabei um Ortschaften, die 1938 wegen der
Anlage des Luftwaffenübungsplatzes in Ahrbrück geräumt wurden. Einige Orte
queren wir und es ist tatsächlich Internetempfang, zwar eine sehr langsame
Anbindung aber immerhin.
Ein Ziel der Route war
die Teufelsburg, was in der Karte als Besonderheit vermerkt ist. Großräumig
umzäunt, die Umgebung mit kleinen und größeren Moosbedeckten Quarzsandsteinen.
Steinbruch oder eine ehemalige Kultstätte? Jedenfalls ein furchteinflößender
Name. In der Recherche konnte man lediglich ein Foto finden.
Über Frankenau mit einem
riesigen Areal von Pflegestätten für alte Tiere, hier war dann das Bellen von
vielen Rassen zu hören, ergaben sich auf der Höhe bei Beilstein weite Blicke
über die Eifelhöhen hinüber bis zum Siebengebirge, und dem Sender Schöneberg.
Hier ist ein besonders reizvollster Abschnitt im Wacholdergebiet. Die vielen
Wildwechsel abseits der Wanderwege kann man halt nur erleben wenn man den
breiten Wege der Forstwirtschaft folgt und dabei nicht das Ziel aus den Augen
verliert. Wir waren mal wieder zu viert unterwegs, der Durchschnitt bis dato
liegt bei 3 Wanderfreunden.

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