Montag, 25. Oktober 2010

Die letzten Herbsttage genießen???

Wer hätte das gedacht, in der Mittagszeit auf einer Bank mit Ausblick auf Aegidienberg, im Siebengebirge, Waldrand, Wiesen, die letzten Sonnenstrahlen genießen. Zwei hatten das Vergnügen. 
An der St. Servatius-Kapelle
Herbst am Wanderweg K

  Unterbrochen wurde die Stille jäh durch einen Anruf. Die Brotdose wechselt den Standort zum Boden, der neue Klingelton ist noch gewöhnungsbedürftig, aber genau richtig für Rentner. Ein Mitwanderer der sich gerade nach Fuerteventura verdrückte, wollte wissen was sich denn so tut, wenn man nicht dabei ist, der wird wohl neidisch werden bei den folgenden Bildern.
Herbststimmung Einsiedeltal
Wegkreuzung Wehrhütte

Die Wegmarkierungen in diesem Wandergebiet, bezogen auf die örtlichen Rundwege, sind zwar nur in der Karte, dafür aber an Kreuzungen deutliche Hinweise in Stein gemeißelt.
 Ferner wird immer wieder auf großen Schautafeln folgendes vermittelt über das Siebengebirge.
Mit seinen etwa 40 bewaldeten Bergkuppen war das Siebengebirge ein Rest von Vulkanen, die im Wesentlichen vor 26 Millionen Jahren Trachyte, Latite und Basalt förderten. Die Gesteine wurden später überwiegend abgetragen. Der Rhein begann sich vor etwa 700 000 Jahren Bett zu graben, und somit das Siebengebirge zu prägen. Frühe Zeugnisse menschlicher Anwesenheit sind 12 000 Jahre alte Grabfunde bei Oberkassel. Seit der Frankenzeit war das Siebengebirge dauerhaft besiedelt. Die vielen Burgen waren von strategischer Bedeutung und dürften uns allen bekannt sein.

Margarethenhöhe L331 war unser Startplatz. Schon bald ist die Restauration Wolkenburg erreicht, leider vor 10:00 Uhr, und somit war nix zweiter Kaffee.
Streuobstwiesen an Fuße der Ruine Wolkenburg
Durch das Einsiedlertal war das Ziel die Florians Hütte bald erreicht. Ein weiterer Mitwanderer macht zurzeit Urlaub im Tal der Ahnungslosen. Wir studieren die Karte und beschlossen am Wiesengrund der Servatius Kapelle Rast zu machen, denn so die Zeit im Schatten verbringen hatte dieser Tag nicht verdient. Überwiegend den Weg Nr. K folgend ging die Route bis zur St. Servatius Kappelle am Aegidienberg. Fünf spendierte Kerzen erleuchteten die Kapelle und wurden mit Wünschen an die Daheimgebliebenen begleitet. Ein herrlicher Spätsommer - Herbsttag mit beeindruckenden Farben der Natur war dann auch leider wieder zu Ende. Da blieb nur noch die Frage offen, nächste Woche ist Feiertag, wandern oder noch mal so einen Tag erleben.


1 Kommentar:

Berlin hat gesagt…

Nüscht vom Geburtstag, nüscht vom Phantasialand...
... wat es loss?