Wer hätte das gedacht, in der Mittagszeit auf einer Bank mit Ausblick auf Aegidienberg, im Siebengebirge, Waldrand, Wiesen, die letzten Sonnenstrahlen genießen. Zwei hatten das Vergnügen.
Unterbrochen wurde die Stille jäh durch einen Anruf. Die Brotdose wechselt den Standort zum Boden, der neue Klingelton ist noch gewöhnungsbedürftig, aber genau richtig für Rentner. Ein Mitwanderer der sich gerade nach Fuerteventura verdrückte, wollte wissen was sich denn so tut, wenn man nicht dabei ist, der wird wohl neidisch werden bei den folgenden Bildern.
| Herbststimmung Einsiedeltal |
| Wegkreuzung Wehrhütte |
Die Wegmarkierungen in diesem Wandergebiet, bezogen auf die örtlichen Rundwege, sind zwar nur in der Karte, dafür aber an Kreuzungen deutliche Hinweise in Stein gemeißelt.
Mit seinen etwa 40 bewaldeten Bergkuppen war das Siebengebirge ein Rest von Vulkanen, die im Wesentlichen vor 26 Millionen Jahren Trachyte, Latite und Basalt förderten. Die Gesteine wurden später überwiegend abgetragen. Der Rhein begann sich vor etwa 700 000 Jahren Bett zu graben, und somit das Siebengebirge zu prägen. Frühe Zeugnisse menschlicher Anwesenheit sind 12 000 Jahre alte Grabfunde bei Oberkassel. Seit der Frankenzeit war das Siebengebirge dauerhaft besiedelt. Die vielen Burgen waren von strategischer Bedeutung und dürften uns allen bekannt sein.
Margarethenhöhe L331 war unser Startplatz. Schon bald ist die Restauration Wolkenburg erreicht, leider vor 10:00 Uhr, und somit war nix zweiter Kaffee.
| Streuobstwiesen an Fuße der Ruine Wolkenburg |

1 Kommentar:
Nüscht vom Geburtstag, nüscht vom Phantasialand...
... wat es loss?
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