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| Ortsrand von Zingsheim Weg Nr. 21 |
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| Kirche Weyer |
Das Landgericht Darmstadt hatte im Jahr 1989 festgestellt, dass die Verwendung des Ausdruckes Altweibersommer keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellte. Wie ist es mit dem Sprichwort: Morgenrot, schlecht Wetter droht? Ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers kennzeichnet diesen Montag. Das kurzzeitig trockenere Wetter erlaubte eine gute Fernsicht und intensivierte den Laubfall und die Laubverfärbung. Nicht umsonst hatte Dieter, der die Leitung der Tour ins Auge gefasst hatte, diese Route ausgesucht. Durch Wiesen und Felder mit herrlicher Aussicht den Tag genießen, immer mal wieder innehalten und durchatmen. Fast wären wir entlang der 820 m langen Talbrücke Zingsheimer Wald losgezogen. Zeit genug bei der Orientierung der Karte erste Bilder abzulichten.
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| Kakushöhle |
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| Infotafel an der Kakushöhle |
Die frühesten gesicherten Besiedlungsspuren in der Gemarkung Zingsheim stammen aus der älteren Eisenzeit (ca. 750/700 bis ca. 500/450 v. Chr.). In römischer Zeit wurde die Nordeifel intensiv erschlossen und besiedelt. Die erste Erwähnung von "Cinesheym" findet sich 893 im Güterverzeichnis des Klosters Prüm seinen Ursprung. Nach ca 2 Stunden, leider auch ein wenig begleitet vom Lärm der Autobahn erreichten wir die Kakushöhle. Diese wurde bereits vor 30.000 bis 80.000 Jahren von Neandertalern bewohnt, was Funde belegen. Vor 12.000 Jahren machten Rentierjäger dort Rast.
Wir rasten auf Höhe der Kirche Weyer, die weithin sichtbar ist an einem alten Steinkreuz. Beim allgemeinen Plausch erwischte man sich dabei zeitlich zurückliegende Ereignisse zu betrachten: Weiß du noch hier war der XY auch dabei, klang fast so ob die Benannten zu Hause gebliebenen sich in der Höhle verirrt hätten. Immerhin waren wir heute wieder zu Viert.
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Plausch an einem alten Wegkreuz
oberhalb der Kirche von Weyer |
Streuobstwiesen, Hügel mit einzelnem Baumbestand, große Weideflächen und immer wieder tolle Aussichten, jetzt konnte man auf dem Heimweg über die Autobahn sagen da waren wir auch schon. Was auch für einen Teil der Route zutreffend war, aber nicht zu dieser Jahreszeit.
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| Am Hermesberg viel los am Himmel |
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| Blick auf den Wurmberg |
Fast das Ziel aus den Augen verloren. Bei diesem Wetter. Gut dass ein Seitenschneider für die notwendigen Abkürzungen sorgte. Da war eine alte Begrenzung zu einen Steinbruch nicht nur mit Stacheldraht versperrt, sondern auch noch jede Menge Weißdorn im Wege. Die obligatorische Kaffeerunde wurde dann in Nettersheim an der alten Mühle beim Zusammenfluß von Urft und Genfbach,bei strahlendem Sonnenschein und so knapp 18 ° C Grad ausklingen lassen. Es soll noch so bleiben. Schaun wir mal, was Norbert nächste Woche so bringt.
2 Kommentare:
Wie immer schöne Fotos.
Möchte noch anmerken, Du hast einen Schnaps aus dem Algäu versprochen,Versprechen aber nicht eingehalten!!
schönes Wetter!
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