Donnerstag, 7. Oktober 2010

Merkmal, rotes Hemd. Horst Evers.

Im Februar 1967 in Evershorst bei Diepholz unter dem Namen Gerd Winter geboren. Studierte er an der Freien Universität Berlin Germanistik und Publizistik. Während des Studiums schrieb er seine ersten Texte, die er in der von ihm mitbegründeten Zeitschrift Salbader veröffentlichte. Nun war er in Köln, Der große Bahnhof. Nach vier Voraufführungen und den ersten beiden Wochen im Mehringhof ist zwischenzeitlich die Spielzeit oberhalb der drei Stunden angewachsen. Selbst in Köln mussten zwei Zugaben herhalten, und im vollbesetzten Roten Saal der Comedia gab’s einiges zum Lachen.



Ein großartiger Geschichtenerzähler mit Anektoden aus dem alltäglichen Leben. Hier einige Themen:



Anstatt Blumen nach einem Auftritt eine Obstschale, Eine programmierbare Kaffeemaschine, ein Umzug von Freunden nach Eversberg in Hessen, eine Story an der Curry Bude, ein Hund Namens Horst, Drei alte Fahrräder im Hinterhof, Bahnhof Bielefeld ect. super wie er dann am Schluss der Poenten immer wieder die Grundbegriffe der Geschichten auftauchten lässt und das Publikum begeistert wurde. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ist das weit? Muss ich da mit? Bei der Zugabe ergab sich die Frage warum in Berlin kein Bundesligaverein ist, da doch auf der Landsbergerstrasse mehr Menschen wohnen als in Hoffenheim.

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