Naja an einem trüben Sonntagmorgen war da schon mal der Blick auf die Wetterstation nötig. In der letzten Woche noch von der Sonne verwöhnt, war der Blick aus dem Fenster trostlos, lausig nasskalt, aber trocken begann der Tag.
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| Am Reinzelbach |
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| Waldgebiet am Mertesrott |
Keiner von uns hätte gedacht dass an diesem Montag ein Halbmarathon anstand. Start in Frauenkron hinter Kronenburg, mit den Anmerkungen, in der Tat da waren wir noch nie. Norbert geht’s forsch an und nach einer Stunde stellte sich die Frage wo sind wir??? Da Müsste es weitergehen, hier sind wir, das ist die nächste Waldlichtung, warum ist kein Navi dabei, ect. Ein Lichtblick wird wahrgenommen durch die Laute von Kettensägen, aber die Richtung war falsch. In der Ferne eine Überlandleitung, das konnte nicht richtig sein. Aber was ist schon eine Stunde wandern, wenn man den ganzen Tag noch vor sich hat.
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| Tourleiter am Mertesrott |
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| So sehen Vorbereitungen aus |
Die Info der Waldarbeiter, dürftig, ohne Brille am Mann Kartenlesen, war für die Mitwanderer bis dato noch amüsant, für die Tourleitung eher eine herbe Niederlage nach der Vorbereitung mit Google.
Zurück marsch marsch, schließlich sollte die Mittagszeit auf 693 m ü. NN mit Weitblick vom Weißen Stein ein Höhepunkt sein. Die Bezeichnung der Waldgegend als Zitterwald übertrug sich auf die Pause. Zittern und schnell ein kleines Stillleben vernichten und den Rückweg angehen. Den etwa drei Meter weißen Stein ignorierten wir, der ist eh auf belgischer Seite über ein Moor erreichbar. Kalt war es hier in der sogenannten Schneifel.
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| Westwall |
Dass wir im deutsch belgischen Grenzgebiet unterwegs waren, konnte man an den Steinen des sogenannten Westwalls erkennen, die werden von der Natur langsam eingenommen.
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| Ausblick am weißen Stein |
Wir verlassen den höchsten Berg von Rureifel bzw. Nordeifel und die höchste Erhebung des linksrheinischen Nordrhein-Westfalens, sondern auch die zweithöchste Erhebung in Belgien. Den Wanderweg Nr. 7 im Auge verpassten wir dann noch die Zitterwaldhütte. Der Fotograf hatte dann die Anmerkung auf der Lippe, jeden Abzweig wird demnächst dokumentiert. Eine leckere gefüllte Marzipan-Nuss-Schokolade sollte dann die Mitwanderer beglücken, aber schon wieder nur Pflaster laufen, das ging auf die Knochen. Ein Auffrischungskurs zur Kartenhandhabung wurde erwähnt als Geburtstagsgeschenk.
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| Im Kylltal |
Aber klar war uns, als wir nachdem die Sonne sich doch noch blicken ließ, heute war das von der Streckenlänge her ein Halbmarathon. Da half nur noch ein warmer Kaffee in Stadtkyll.
2 Kommentare:
so lange der Flachmann gut gefüllt ist...
Nüscht über die große Feier im Blogger?
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