Samstag, 20. Juli 2013

Ålesund, Geiranger, Trollstigen, Molde.


Im Sommer wird das Land der Mitternachtssonne seinem Namen absolut gerecht. Das intensive Tageslicht oberhalb des Polarkreises scheint rund um die Uhr und macht jede norwegische Nacht zu einem Erlebnis. Manchmal muss man sich regelrecht zwingen, schlafen zu gehen.


Morgens früh noch bedeckt und relativ kühl. Probleme mit der Toilettenanlage. Das fängt ja gut an, dabei steht doch ein Highlight auf dem Programm, Geiranger. Pünktlich um sieben kann man frühstücken, das liebt die begleitende Dame, und guter Kaffee ist wichtig.


Ålesund wird angelaufen. Auf drei durch Brücken miteinander verbundenen Inseln steht Ålesund, auch als Stadt des Jugendstils bekannt. Heute präsentiert sich das rund 40.000 Einwohner zählende Ålesund mit seinen Turmspitzen und detailreichen Ornamenten an den Häuserfassaden als einzigartiges städtebauliches Denkmal. Ein Großfeuer im Jahr 1904 hatte das zu damaliger Zeit hauptsächlich aus Holzhäusern bestehende Ålesund vernichtet, innerhalb von nur drei Jahren war im damals modernen Jugendstil wieder alles aufgebaut.
Alesund
 
Kommt Zeit, kommt besseres Wetter. Kurs Geiranger.
 
Geiranger Panorama.



hat einiges dazu beigetragen. Nirgendwo sonst sieht man so markante Formen. Am Ende des gewaltigen Geirangerfjords, eines der schönsten Reiseziele der Welt, wurden wir ausgetendert. Gelegenheit das Schiff mal in ganzer Länge abzulichten. Die Richard With wird uns abends in Molde wieder aufnehmen.


Per Bus über die Serpentinenstraße Ørneveien zum Fotostopp Ørnesvingen. Die begleitende Reiseleiterin hat vorsorglich in der ersten Reihe einen Platz besorgt, sehr zum Argwohn einer später einsteigenden Person, die meinte, nee wenn ich nicht vorne sitzen kann dann wird mir schlecht, aber der Trick zieht nicht bei den Assenmachers.


Von dort der Passstraße aus hat man einen atemberaubenden Blick über den Fjord und seine rauschenden Wasserfälle, z. B. den Sieben Schwestern, genießen. Sanft präsentiert sich die Natur auf dem weiteren Weg zum Fährhafen Eidsdal.


Glänzendes Sonnenlicht taucht die Küsten, Fjorde, Berge und Buchten in feuerrotes, samtrosiges oder goldgelbes Licht, das im wundervollen Kontrast zum sanften Tiefgrün der Kiefern und Laubwälder steht. Entspannen im Schein der Sonne.



 
Am Wasserfall Gudbrandsjuvet ist eine Fotopause bevor die Hochebene im saftigen Grün durchquert wird.


Steil bergan zu den Trollstigen, der Nebel wird dichter und oberhalb ist nur noch Wolkenbildung. Die Abfahrt nach Andalnes gibt dann doch noch einend Blick frei. Die Fahrt nach Molde wird durch einen kleinen Imbiss unterbrochen und in einer traditionellen Lokalität gibt es Selve, norwegische Pfannkuchen.


1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Wow... wenn wir die Reiseleiterin in den nächsten Tagen öfter sehen als in den vergangenen 12 Monaten müssen wir hier noch für die nächste Reise sammeln gehen :-)