Im
Sommer wird das Land der Mitternachtssonne seinem Namen absolut gerecht. Das
intensive Tageslicht oberhalb des Polarkreises scheint rund um die Uhr und
macht jede norwegische Nacht zu einem Erlebnis. Manchmal muss man sich
regelrecht zwingen, schlafen zu gehen.
Morgens
früh noch bedeckt und relativ kühl. Probleme mit der Toilettenanlage. Das fängt
ja gut an, dabei steht doch ein Highlight auf dem Programm, Geiranger.
Pünktlich um sieben kann man frühstücken, das liebt die begleitende Dame, und
guter Kaffee ist wichtig.
Ålesund
wird angelaufen. Auf drei durch Brücken miteinander verbundenen Inseln steht
Ålesund, auch als Stadt des Jugendstils bekannt. Heute präsentiert sich das
rund 40.000 Einwohner zählende Ålesund mit seinen Turmspitzen und detailreichen
Ornamenten an den Häuserfassaden als einzigartiges städtebauliches Denkmal. Ein
Großfeuer im Jahr 1904 hatte das zu damaliger Zeit hauptsächlich aus
Holzhäusern bestehende Ålesund vernichtet, innerhalb von nur drei Jahren war im
damals modernen Jugendstil wieder alles aufgebaut.
| Alesund |
Kommt
Zeit, kommt besseres Wetter. Kurs Geiranger.
Geiranger
Panorama.
hat einiges dazu beigetragen. Nirgendwo sonst sieht man so markante
Formen. Am Ende des gewaltigen Geirangerfjords, eines der schönsten Reiseziele
der Welt, wurden wir ausgetendert. Gelegenheit das Schiff mal in ganzer Länge
abzulichten. Die Richard With wird uns abends in Molde wieder aufnehmen.
Per
Bus über die Serpentinenstraße Ørneveien zum Fotostopp Ørnesvingen. Die begleitende
Reiseleiterin hat vorsorglich in der ersten Reihe einen Platz besorgt, sehr zum
Argwohn einer später einsteigenden Person, die meinte, nee wenn ich nicht vorne
sitzen kann dann wird mir schlecht, aber der Trick zieht nicht bei den Assenmachers.
Von
dort der Passstraße aus hat man einen atemberaubenden Blick über den Fjord und
seine rauschenden Wasserfälle, z. B. den Sieben Schwestern, genießen. Sanft
präsentiert sich die Natur auf dem weiteren Weg zum Fährhafen Eidsdal.
Glänzendes
Sonnenlicht taucht die Küsten, Fjorde, Berge und Buchten in feuerrotes,
samtrosiges oder goldgelbes Licht, das im wundervollen Kontrast zum sanften
Tiefgrün der Kiefern und Laubwälder steht. Entspannen im Schein der Sonne.
Am
Wasserfall Gudbrandsjuvet ist eine Fotopause bevor die Hochebene im saftigen
Grün durchquert wird.
Steil
bergan zu den Trollstigen, der Nebel wird dichter und oberhalb ist nur noch
Wolkenbildung. Die Abfahrt nach Andalnes gibt dann doch noch einend Blick frei.
Die Fahrt nach Molde wird durch einen kleinen Imbiss unterbrochen und in einer traditionellen
Lokalität gibt es Selve, norwegische Pfannkuchen.

1 Kommentar:
Wow... wenn wir die Reiseleiterin in den nächsten Tagen öfter sehen als in den vergangenen 12 Monaten müssen wir hier noch für die nächste Reise sammeln gehen :-)
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