Mittwoch, 24. Juli 2013

Honningsvåg und das Nordkap.


In der Nacht wurde der Hafen Øksfjord angesteuert. Hammerfest ist um 05:45 Uhr das nächste Ziel.

Hammerfest nordgehend
Aufatmen die klare, reine Luft, die reizvolle Schönheit der Landschaft. Nach einem frühen Halt in Hammerfest erreicht man Honningsvåg, das Tor zum einzigartigen Nordkap. Obwohl das nicht die nördlichste Stelle ist. Die sieht man von der Straße aus hat aber nicht so eine Steilwand. Von einem Parkplatz aus kann man eine Wanderung unternehmen hin und zurück 18 km. Kein Baum, kein Strauch nur Rentiere und Steine.
Früh zum Brunch und vor der Türe warten. Schließlich soll der Höhepunkt der Reise nicht verpasst werden. So kurz nach dem Frühstück Mittag, eine schwierige Frage was gefällt uns am Büfett. Morgens Fisch, immer Fisch.

Schifssrestauration

Das Nordkap.
Nordkap

Das Nordkap welches 300 m aus dem Meer emporragt ist bei 71° 10’ 21” Nord und wir sind nur noch 2.000 km vom geografischen Nordpol entfernt.
Ein Muss, für den Berichterstatter, ein Grund für die Reise, ein Wunsch dass zusammen zu erleben, egal wie, die raue See könnte ein Problem für die Dame werden. Von Honningsvåg aus fährt ein Bus den 71. Breitengrad an. Die übermüdeten Rentner hatten es geschafft mal wieder in der ersten Reihe zu sitzen.

erste Reihe wie immer bishe im Spiegel die Reiseleitung
 
Den Namen erhielt der Felsen 1553 von dem britischen Seefahrer Richard Chancellor. Der nördlichste Punkt Norwegens ist zwar das etwas westlicher gelegene und weniger bekannte Kap Knivskellodden, aber das nimmt dem Nordkap nichts von seiner Wirkung.

Ein Problem mal einzelstehend ein Bild zu schießen
 
Unterwegs erlebt man die baumlose arktische Natur der Insel Magerøy und sieht im Sommer Rentiere. Ein Film über das Nordkap und die norwegische Region Finnmark in der Nordkaphalle vertieft die Eindrücke. Das Nordkap-Postamt, ein Café und die ökumenische Nordkap-Kapelle wurden besucht.


Ein Rentier, und ein Same bei der Fütterung, ein Souvenirladen an der Straße, unterbrechen den lang ersehnten Traum. Bei 16° Grad, Sonne, Windstille, fällt es auch nicht schwer die Eisenkugel gen Himmel zu stemmen, war die Muckibude doch nicht umsonst. Dieses Wetter war laut Reiseleitung so wie heute an einem Montag im letzten Jahr, sonst ist hier alles möglich. Sturm, Kälte, Regen, Nebel, Schnee.
Ein Programmpunkt vom frühen Morgen sorgte für einen Witz, die begleitende Dame meinte so früh stehe ich aber nicht auf um bei dem Spiel „Hammerfest“ mitzumachen. Da muss der Herr wohl mal wieder den Hammer schwingen.
 

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