In der Nacht wurde der Hafen Øksfjord
angesteuert. Hammerfest ist um 05:45 Uhr das nächste Ziel.
| Hammerfest nordgehend |
Aufatmen die klare, reine Luft, die reizvolle
Schönheit der Landschaft. Nach einem frühen Halt in Hammerfest erreicht man
Honningsvåg, das Tor zum einzigartigen Nordkap. Obwohl das nicht die
nördlichste Stelle ist. Die sieht man von der Straße aus hat aber nicht so eine
Steilwand. Von einem Parkplatz aus kann man eine Wanderung unternehmen hin und
zurück 18 km. Kein Baum, kein Strauch nur Rentiere und Steine.
Früh zum Brunch und vor der Türe warten.
Schließlich soll der Höhepunkt der Reise nicht verpasst werden. So kurz nach
dem Frühstück Mittag, eine schwierige Frage was gefällt uns am Büfett. Morgens
Fisch, immer Fisch.
| Schifssrestauration |
Das
Nordkap.
| Nordkap |
Das Nordkap welches 300 m aus dem Meer
emporragt ist bei 71° 10’ 21” Nord und wir sind nur noch 2.000 km vom
geografischen Nordpol entfernt.
Ein Muss, für den Berichterstatter, ein Grund
für die Reise, ein Wunsch dass zusammen zu erleben, egal wie, die raue See könnte
ein Problem für die Dame werden. Von Honningsvåg aus fährt ein Bus den 71.
Breitengrad an. Die übermüdeten Rentner hatten es geschafft mal wieder in der
ersten Reihe zu sitzen.
| erste Reihe wie immer bishe im Spiegel die Reiseleitung |
Den Namen erhielt der Felsen 1553 von dem
britischen Seefahrer Richard Chancellor. Der nördlichste Punkt Norwegens ist
zwar das etwas westlicher gelegene und weniger bekannte Kap Knivskellodden,
aber das nimmt dem Nordkap nichts von seiner Wirkung.
| Ein Problem mal einzelstehend ein Bild zu schießen |
Unterwegs erlebt man die baumlose arktische Natur
der Insel Magerøy und sieht im Sommer Rentiere. Ein Film über das Nordkap und die
norwegische Region Finnmark in der Nordkaphalle vertieft die Eindrücke. Das
Nordkap-Postamt, ein Café und die ökumenische Nordkap-Kapelle wurden besucht.
Ein Rentier, und ein Same bei der Fütterung, ein
Souvenirladen an der Straße, unterbrechen den lang ersehnten Traum. Bei 16°
Grad, Sonne, Windstille, fällt es auch nicht schwer die Eisenkugel gen Himmel
zu stemmen, war die Muckibude doch nicht umsonst. Dieses Wetter war laut
Reiseleitung so wie heute an einem Montag im letzten Jahr, sonst ist hier alles
möglich. Sturm, Kälte, Regen, Nebel, Schnee.
Ein Programmpunkt vom frühen Morgen sorgte
für einen Witz, die begleitende Dame meinte so früh stehe ich aber nicht auf um
bei dem Spiel „Hammerfest“ mitzumachen. Da muss der Herr wohl mal wieder den Hammer
schwingen.
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