Montag, 15. Juli 2013

Harscheid.

Wandertour: 2013_24

von Harscheid bis Sierscheid über den Ahrsteig
Wanderführer:  Gerd
Wanderkarte:  Wanderkarte Nr. 9, Das Ahrtal.
Region: .zwischen Schuld und Sinzig am Rhein.
Länge: 14,57 km
Gehzeit brutto 3 Std. 59 Minuten.
WDG: 3,7 km/h
Wegmarkierung: Karl Kaufmann Weg-Eifelverein, Ahrsteig.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, schmale Pfade, steile Anstiege.
Anspruch: mittelschwer, bis schwer.
Wetter:  Sonne pur 26° Grad C.
Steigung: von 213 auf 437, insgesamt 570m
Sehenswertes: Panoramablicke
Harscheid mit Aremberg im Hintergrund
Die Tour beginnt in der Nähe der Kirche in Harscheid, an der K 25 auf 414 Meter Höhe. Harscheid liegt auf einem Höhenzug oberhalb des mittleren Ahrtals. Das Gebiet um Harscheid und Sierscheid ist offenbar kaum bekannt, obwohl es zur beliebten Ahrregion gehört. Siedlungsgeschichtlich fallen die „scheid Orte“ in die zweite fränkische Besiedlungsphase hauptsächlich zwischen dem 11. und dem 12. Jahrhundert. Viele Orte in einer Höhenlage haben diese Endung im Ortsnamen. Auf den Höhen bieten offene Flächen Aussicht in alle Richtungen.
Der Wanderer trifft hier auf eine Fülle wechselnder und begeisternder Panoramablicke, und an diesem Tag bei hochsommerlichem Wetter auf Flora und Fauna.


Von der Höhe bei Harscheid geht es schnell bergab ins Liersbachtal. An einer freien Talfläche führt der Blick zurück auf die Ruine Wensburg.
Laubachshof
Nach passieren des Laubachshof hieß es beharrlich bergan bis man auf den Ahrsteig von Insul bis Kreuzberg stößt. Sang und klanglos wurde so der Teil einer Strecke erreicht der als der schwierigste Teilabschnitt des besagten Ahrsteigs darstellt ist. Über die Höhenzüge wurden wiedermal phantastische Ausblicke frei. Oberhalb von Liers war es dann auch an der Zeit die Mittagspause zu genießen. Anfangs angenehme Pfade entfalteten sich dann als steile Auf und Ab bis man vor Sierscheid auf der Höhe entspannen konnte.
Blick auf Sierscheid vom Dümpelhardt aus
Sonnenbad auf 439 Meter Höhe
Einfach herrlich wie man per Fingerzeig die Route nachvollziehen konnte. Nachvollziehbar war dann auch letztendlich die Bestimmungsmethode der restlichen Kilometer. Dank Vettelfinger sind nach wie vor auf der 25.000er Karte gute 500 Meter in Wirklichkeit. Da hieß es plötzlich, ach da steht ja das Auto. Der in Jugendlichen Jahren erfahrene Kenner der Lokalitäten in Schuld, Wolfgang, sponserte den erfrischenden Nachmittag Ausklang.


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