Montag, 24. August 2015

Bad Neuenahr an der L 83 Richtung Königsfeld.

Wanderung unter hohen Buchen bei noch sommerlichen Temperaturen mit einem starken Regenguss zum Schluss.
Wanderung: 25_2015
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 9 Das Ahrtal zwischen Schuld und Sinzig am Rhein.
Länge: 13,4 km.
Gehzeit brutto: 3h 46 min.
WDG: 4,2 km/h
Streckenführung: Rundwanderwege mit der Bezeichnung A 1-6, teilweise MK.I, II, III Rote Routen schwer, über 100 Watt für mindestens 15 min laut der Kliniken in Bad Neuenahr.

Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege, schmale urige Pfade.
Anspruch: mittel.
Wetter: ca. + 20,0 Grad, Sonne, bewölkt, zum Ende hin Starkregen.
Steigung: von 164 Meter auf 375 Meter.
Sehenswürdigkeiten: Aussichtsturm Neuenahrer Berg. 
Die Tour sollte starten auf der Alten Königsfelder Straße. Wenn das nicht im Navi ist geht es einige Meter weiter, entlang der L83. War das ein Hinweis, um später noch pitschnass zu werden???
Infos zu Beginn des Aufstiegs auf den Neuenahrer Berg. Flexibel sein und eine andere Tour starten und mit 341 m ist die Höhe auch für Ungeübte gut zu bewältigen.
Der Hausberg des Eifelvereins Bad Neuenahr wurde im Jahre 1973 eingeweiht. Die Ortsgruppe hat auf dem Berg einen Aussichtsturm erstellt, dessen Bau durch Spenden finanziert worden ist.
Die Burg Neuenahr, die Graf Otto von Neuenahr im 13. Jahrhundert auf dem Berg bauen ließ, wurde im Jahr 1372 bei einer Fehde auf Anweisung des Kölner Erzbischofs Friedrich von Saarwerden von Bürgerschützen aus Ahrweiler zerstört.
Bis zum langen Köbes, eine Schutzhütte am Fuße des Turms wurden urige Pfade in Serpentinen angelegt. Die 70 Stufen sind dann auch kein Hindernis mehr und entschädigen uns mit den Weitblicken bis ins Siebengebirge oder bei einem guten Scharfblick bis zum Kölner Dom. Leider etwas stark bewölkt, der Sonnenschein im Rücken fehlte um Spekulationen wer sieht weiter zu intensivieren.
Der als MK III auf blauem Spiegel markierte Bad Neuenahrer Kurwanderweg führt uns weiter zur Wanderhütte Klimastation. Die Klimastation wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Auftrag der Bad Neuenahrer Kur AG gebaut, als eine Komponente, um den Kurbetrieb wieder aufzubauen. Heute wird die Schutzhütte bewirtschaftet. Leider geschlossen.
Also weiter zum Steckenberg, laut Karte sind dort eine Schutzhütte und ein Aussichtsturm. Diese Lokation kannten wir und ein Aufstieg auf den Turm lohnt nicht, zu dicht bewaldet. Erstmals 1914 gebaut, und im zweiten Weltkrieg als Flakstellung benutzt. 1959 wurde der Turm wieder aufgebaut. Mit Spreewald Gurke und russischen Pralinen verbringen wir die Pause in der malerischen Hütte.
Von nun an Gings bergab, ebenso mit dem Wetter, Nass erreichten wir den Ausgangspunkt, der unvorhergesehene Zwangst Stopp auf der A 61, Vollsperrung, hatte die Kleidung so weit getrocknet, das wir den feinen Unterschied im Café Linnartz nach langer Zeit wieder genießen konnten.

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