Wanderung unter hohen Buchen bei noch
sommerlichen Temperaturen mit einem starken Regenguss zum Schluss.
Wanderung: 25_2015
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 9 Das
Ahrtal zwischen Schuld und Sinzig am Rhein.
Länge: 13,4 km.
Gehzeit brutto: 3h 46 min.
WDG: 4,2 km/h
Streckenführung: Rundwanderwege mit der
Bezeichnung A 1-6, teilweise MK.I, II, III Rote
Routen schwer,
über 100 Watt für mindestens 15 min laut der Kliniken in Bad Neuenahr.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege,
schmale urige Pfade.
Anspruch: mittel.
Wetter: ca. +
20,0 Grad, Sonne, bewölkt, zum Ende hin Starkregen.
Steigung: von 164 Meter auf 375 Meter.
Sehenswürdigkeiten: Aussichtsturm Neuenahrer Berg.
Die
Tour sollte starten auf der Alten Königsfelder Straße. Wenn das nicht im Navi ist
geht es einige Meter weiter, entlang der L83. War das ein Hinweis, um später
noch pitschnass zu werden???
Infos
zu Beginn des Aufstiegs auf den Neuenahrer Berg. Flexibel sein und eine andere
Tour starten und mit 341 m ist die Höhe auch für Ungeübte gut zu bewältigen.
Der
Hausberg des Eifelvereins Bad Neuenahr wurde im Jahre 1973 eingeweiht. Die
Ortsgruppe hat auf dem Berg einen Aussichtsturm erstellt, dessen Bau durch
Spenden finanziert worden ist.
Die
Burg Neuenahr, die Graf Otto von Neuenahr im 13. Jahrhundert auf dem Berg bauen
ließ, wurde im Jahr 1372 bei einer Fehde auf Anweisung des Kölner Erzbischofs
Friedrich von Saarwerden von Bürgerschützen aus Ahrweiler zerstört.
Bis
zum langen Köbes, eine Schutzhütte am Fuße des Turms wurden urige Pfade in
Serpentinen angelegt. Die 70 Stufen sind dann auch kein Hindernis mehr und
entschädigen uns mit den Weitblicken bis ins Siebengebirge oder bei einem guten
Scharfblick bis zum Kölner Dom. Leider etwas stark bewölkt, der Sonnenschein im
Rücken fehlte um Spekulationen wer sieht weiter zu intensivieren.
Der
als MK III auf blauem Spiegel markierte Bad Neuenahrer Kurwanderweg führt uns
weiter zur Wanderhütte Klimastation. Die Klimastation wurde nach dem Zweiten
Weltkrieg im Auftrag der Bad Neuenahrer Kur AG gebaut, als eine Komponente, um
den Kurbetrieb wieder aufzubauen. Heute wird die Schutzhütte bewirtschaftet.
Leider geschlossen.
Also weiter zum Steckenberg, laut Karte sind dort
eine Schutzhütte und ein Aussichtsturm. Diese Lokation kannten wir und ein
Aufstieg auf den Turm lohnt nicht, zu dicht bewaldet. Erstmals 1914 gebaut, und
im zweiten Weltkrieg als Flakstellung benutzt. 1959 wurde der Turm wieder
aufgebaut. Mit Spreewald Gurke und russischen Pralinen verbringen wir die Pause
in der malerischen Hütte.
Von nun an Gings bergab, ebenso mit dem Wetter,
Nass erreichten wir den Ausgangspunkt, der unvorhergesehene Zwangst Stopp auf
der A 61, Vollsperrung, hatte die Kleidung so weit getrocknet, das wir den
feinen Unterschied im Café Linnartz nach langer Zeit wieder genießen konnten.
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