Bei
angenehmen ca. 28 Grad, leichtem Wind, machen wir einen Spaziergang nach
Rixdorf. Über die Elsenstraße, das
Weigandufer, die Hertzbergerstraße erreichten wir den Richardplatz. Das Zentrum
von Rixdorf. Kleine 1 ½ geschossige Bauten mit viel Grün, ein wenig abseits von
Neukölln.
Urkundlich erwähnt am 26. Juni 1360 als Richardsdorp,
später Rieksdorf und schließlich Rixdorf. Dem Johanniterorden, folgten die
Tempelritter, die in Tempelhof ansässig waren. Aus diesem Grund trägt das
Wappen des Bezirks das Johanniterkreuz.
Die Änderung von „Rixdorf“ zu Neukölln erfolgte im
Jahre 1912 und wurde von den Behörden deshalb beschlossen, weil der damalige
populäre Gassenhauer „In Rixdorf ist Musike“ negativ für den Ort empfunden
wurde. Schwof Tanzen war verboten.
Rixdorf, heute auch das Böhmische Dorf genannt, war eine kleine, Gemeinde mit Flüchtlingen
aus Böhmen. Die Siedler benutzten sehr lange Zeit ihre tschechische
Muttersprache. Brunis Mutter hat diese noch beherrscht.
Die
Karl Marx Straße flanierend ist die erste Pause am Rathaus Neukölln.
Bei
Zimt und Mehl am Kanal genießen wir das zweite Frühstück.
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