Freitag, 7. August 2015

Rixdorf.

Bei angenehmen ca. 28 Grad, leichtem Wind, machen wir einen Spaziergang nach Rixdorf. Über die Elsenstraße, das Weigandufer, die Hertzbergerstraße erreichten wir den Richardplatz. Das Zentrum von Rixdorf. Kleine 1 ½ geschossige Bauten mit viel Grün, ein wenig abseits von Neukölln.
Urkundlich erwähnt am 26. Juni 1360 als Richardsdorp, später Rieksdorf und schließlich Rixdorf. Dem Johanniterorden, folgten die Tempelritter, die in Tempelhof ansässig waren. Aus diesem Grund trägt das Wappen des Bezirks das Johanniterkreuz.
Die Änderung von „Rixdorf“ zu Neukölln erfolgte im Jahre 1912 und wurde von den Behörden deshalb beschlossen, weil der damalige populäre Gassenhauer „In Rixdorf ist Musike“ negativ für den Ort empfunden wurde. Schwof Tanzen war verboten.
Rixdorf, heute auch das Böhmische Dorf genannt, war eine kleine, Gemeinde mit Flüchtlingen aus Böhmen. Die Siedler benutzten sehr lange Zeit ihre tschechische Muttersprache. Brunis Mutter hat diese noch beherrscht.
Die Karl Marx Straße flanierend ist die erste Pause am Rathaus Neukölln.

Bei Zimt und Mehl am Kanal genießen wir das zweite Frühstück.

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