Mitten in Mitte, so
heißt es an den zum Verkauf anstehenden Häusern, hier das Simon Palais direkt
neben dem Monbijou Park Palais.
Auf
den folgenden Bildern ist zu erahnen wo wir uns mal wieder für einige Stunden
chillen waren.
Spatzen
füttern inclusive. In der Berliner Morgenpost war heute Morgen ein Artikel über
die Strandbäder der Stadt, und mit Fug und Recht wurde der Monbijou Park als
die Erholung bezeichnet. In den Abendstunden Musik und Tanz, tagsüber Schiffe,
Menschen, Typen schauen.
Das
Bauwerk wurde von 1878 bis 1882 nach den Plänen von Johannes Vollmer gebaut und
war somit der älteste und auch der schönste von den 11 Bahnhöfen auf der
Strecke der Berliner Stadtbahn. Eingerahmt von modernen Bahnhöfen wie
Alexanderplatz und Friedrichstraße sticht der S-Bhf. Hackescher Markt mit
seinem Bauwerk aus Klinker und dem dazugehörigen Terrakottaschmuck hervor.
Die
Neue Synagoge wurde nach Entwürfen von Eduard Knoblauch und Friedrich August
Stüler im maurischen Stil von 1859 bis 1866 gebaut und am 5. September 1866
eingeweiht. Mit über 3000 Sitzplätzen war sie das größte jüdische Gotteshaus in
Berlin und ganz Deutschland und galt zudem als das prächtigste. Dank des
Eingreifens von Revier- Oberleutnant Wilhelm Krützfeld (1880-1953), dem
Vorsteher des Polizeiabschnitts 16, blieben die Schäden in der Pogromnacht vom
9. auf den 10. November 1938 verhältnismäßig gering, so dass von April 1939 bis
zum 30. März 1940 wieder Gottesdienste stattfinden konnten.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen