Am Wochenende hat das Tief Yve für jede Menge Neuschnee gesorgt und somit auf dem Kermeter den Winter zurückgebracht. Frischer Neuschnee von ca. 20 cm, da war es gut einer geht vor, wer das Sagen hat, hat die Karte und bereitet den Weg.
Norbert hatte die Leitung des Tages übernommen und wir fuhren eine kleine Umkürzung nach Heimbach. Ortschaft Hausen immer noch gesperrt.
Das Chaos auf den Straßen in NRW war vorprogrammiert, welches Chaos uns erwartete, in Hasenfeld, das würden wir am späten Nachmittag erfahren. Google und Abschätzung der Strecke
hatten da ein wenig Ungenauigkeit beinhaltet. War doch die Rede Anfangs von 16 Kilometern. Zwar ist in diesem Jahr erst am 20 März um 18:32 Frühlingsbeginn, dann überquert die Sonne den Äquator von Süden nach Norden, wir durchqueren unter der Leitung von Norbert den Kermeter. 
In Heimbach am Bahnhof ging’s los. Die neue Wanderkarte Nr.50 hat hier im Nationalpark Eifel eine neue Wegweisung. Unter dem Namen T5 ist eine Thementour eingezeichnet mit dem Titel Buchenhallen und Eichenhänge, und T2 mit dem Thema Orte der Kraft. Die Bilder sprechen für sich, selbst der Ginster hat mit den Schneemassen zu kämpfen, und es ist noch nicht das Eifelgold im Ansatz zu sehen.
Die Kraft brauchten wir, steil bergauf bis zur Schutzhütte Schwarzes Kreuz. Hiernach versperrten uns vom Tief Xynthia umgestürzte Bäume den Weg, und teilweise kriechend schlagen wir uns durch.

In der Ramsau Schutzhütte wird im Zeichen der Ouzo Krise, ( Griechenland ) ein Obstler genossen, den hatten wir uns nach dem Anstieg auf 493,4 Meter verdient. Flachmann leer, neue Schokoladensorte probiert auf gehts. Am Seeufer vorbei bestand die Tourleitung darauf die lange Staumauer zu 
Die Steg Wanderung im Sonnenschein entlang des Staubecken Heimbach wurde dann belohnt mit der Einkehr in ein bis dato uns nicht bekanntes Cafe mit Burgblick auf Burg Hengebach. ( Heimbach )
Der Ort selbst mit vielen Fachwerkhäusern ist ein bekannter Wallfahrtsort.
Seit dem Jahre 1804 pilgern Gläubige zur „Schmerzhaften Mutter von Heimbach“, einer in der Pfarrkirche von Heimbach aufgestellten Pietà. Schmerzhaft bergan bezwangen wir den Kermeter.
Die Burg Hengebach wurde im 11. Jahrhundert auf einem Grauwackefelsen erbaut. Sie zählt zu den ältesten Bauwerken in der Eifel. Im Lauf der Jahrhunderte durchlebte das historische Gemäuer eine wechselvolle Geschichte. Verschiedene Herrschaften lebten und regierten einst auf der Festung. Der Löwe des Jülicher Grafengeschlechts ziert immer noch das Stadtwappen. Die Rückfahrt durch die schneebedeckte Landschaft entlockte dem Präsidenten mehrmals ein Lob für den außerordentlichen schönen Wandertag.
Die Struktur des Montags war mal wieder gelungen, wenn auch mit einer meisterlichen Leistung von fast 23 km im Schnee.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen