Montag, 29. März 2010

Wirre Ansichten, schöne Aussichten, Märchenweg in Rheintal.

Das sind Argumente, oder wirre Ansichten, die uns Dieter an diesem Montag präsentierte. Die Wanderkarte Nr. 5, das Rheintal, hat bei Ihm erst fünf Markierungen und ist deshalb noch nicht amortisiert. Auf dem Märchenweg bei Bad Breisig in der Ortschaft Franken geht’s los über den Weg Nr. 4. Der Höhenweg ist mit weiten Aussichten zu genießen. Welche Burg oder Berg in der Ferne zu sehen ist, kommt dem Namen des Weges, Märchenweg, sehr entgegen. Kenntnisse werden kundgetan. Die Ohlbrück Burg war aber nicht links von uns sondern rechts zusehen, der Bausenberg geradeaus.

Am Flugplatz Mönchsheide vorbei erreichten wir eine keltische Siedlung, Auf dem Hahn, bei Bad Breisig.

Befestigungen aus vorrömischer Zeit, oft etwas voreilig „vorgeschichtliche Befestigungen“ genannt, befanden sich in der Regel auf Bergen und Höhen. Sie dienten zum Schutz und zur leichteren Verteidigung des Lebens und Besitztums der meist im Tal an Bächen oder Flüssen siedelnden Bewohner. Hier im Rheintal bei Bad Breisig, dessen Name ja ebenso wie Remagen und Sinzig eine Bezeichnung keltischen Ursprungs ist, können wir uns vorstellen, dass die Anlage „Auf dem Hahn“ von einer keltischen Gruppierung des Großstamms der Treverer stammt.
Die Besichtigung der Fliehburgen bei Bad Breisig und Brohl ist zwar mit Bergsteigen verbunden, aber in jedem Fall lohnend, weil sich von dort oben herrliche Blicke ins Rheintal und bis zum Siebengebirge ergeben, besonders im Vorfrühling.

Wir verspüren einen gewissen Kaffeedurst und werden im Landgasthaus Schmitz fündig. Norbert ist sprachlos, nach fast zwei Jahren wandern, wird eine Kaffeepause eingelegt, und die Tourleitung überrumpelt. Der steile Anstieg über die Wege 4 und 6 wird wieder mit schönen Aussichten belohnt, Schloss Arenfels.

Leicht einsetzender Regen hält die Baumkommission nicht davon ab dem Verursacher des nebenstehenden Bildes auf die Spur zu gehen.
Der Osterhase überrascht uns noch in der Hubi Hütte und trocken geht’s weiter in ein uns bekanntes kleine Kaffee in Waldorf, welches bei einem der Montagswanderer wohl noch in guter Erinnerung sein wird. Keine Sorge die Einrichtung hat sich verändert, aber die günstigen Preise sind geblieben, mal gerade 1,11 Euro für Kaffee und Kuchen, frohe Ostern.

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