Bei einer Wanderung rund um den Hochsimmer hatte uns Dieter schon eingestimmt auf ein Ziel seiner nächsten Tour, Die Virneburg. Ein Zeitungsartikel hatte ihn ebenfalls begeistert, doch beim Anblick der Burg mit seinen 1,5 Meter dicken Mauern war pures Entsetzen angesagt.
Da ist ja nüscht zu sehen, außer Steine.
Da ist ja nüscht zu sehen, außer Steine.Start war in Langenfeld auf 540 m N.N. leicht bergan bis auf 620 m N.N. und dann aber abwärts dem Wanderweg des Jodokus folgend in das romantische Nitztal. Vorab, das sollte eine fromme Wanderung werden. Wir erreichen eine Schwarze Madonna am Fluss Nitz. Die Statue der "Schwarzen Mutter Gottes". Sie wurde einst von den "Weißen Vätern" aus Afrika mitgebracht und dort aufgestellt.
Die Sonne machte sich bereit und da war auch schon die Überlegung die Creme zu benutzen. Entgegen der Wetterprognose und froh gelaunt erreichten wir ein Kleinod in Mitten der Tallandschaft. St. Jost.
Die Sonne machte sich bereit und da war auch schon die Überlegung die Creme zu benutzen. Entgegen der Wetterprognose und froh gelaunt erreichten wir ein Kleinod in Mitten der Tallandschaft. St. Jost.
Eine
Wallfahrtskapelle, dem Heiligen Jodokus geweiht. Der steht für den Schutz gegen Gewitter, Pest, Gute Ernten, Krankheiten und Schadenfeuer. Ein Pilger des Jakobswegs unter uns will unbedingt die Kapelle besichtigen, und das war auch gut so.
Der Altar stammt aus dem Jahr 1655 und ist eine Meisterleistung eines heimischen Steinmetz. Die aus Tuff gearbeitete Sehenswürdigkeit weist sehr viele Figuren und
Verzierungen auf.
Die Legende sagt, dass die Kapelle ursprünglich am Fuß des Burgbergs in Virneburg errichtet werden sollte. Bei einem starken Sturm wurde das Baumaterial jedoch von der über die Ufer getretenen Nitz weggespült und ca. zwei Kilometer talabwärts wieder gefunden. Der Graf glaubte an ein Zeichen des Himmels und erbaute dort, wo das Bauholz angespült wurde, die Kapelle. Auf den Spuren der Baumaterialien erreichen wir die Virneburg. Die Bäume sind links und rechts des Weges vom letzten Sturm beiseite geräumt. Wie schon erwähnt, große Enttäuschung in der Wandergruppe über die stehengebliebenen Reste der 1042 erbauten Burg, und wie sollte es anders gewesen sein, von den Franzosen, zerstört 1689. Leicht einsetzender Regen
veranlasst uns zum Rückzug. Nach dem Motto, erst in der Not zeigt sich der wahre Freund wurde eine kleine Hütte in Beschlag genommen. Mehr Platz war da nicht, das hatte Peter sicher erahnt, der sich am Sonntagabend abgemeldet hatte, oder den dann doch einsetzenden Regen.
In der Ortschaft Buchel wettern wir eine kräftige Regenschauer ab, und ersteigen so langsam wieder die Höhenmeter nach Langenfeld. Warum der Kompass sich nach allen Himmelsrichtungen drehte konnte nicht ermittelt werden, die vorgenommene Abkürzung erwies sich aus ungünstig.
Wallfahrtskapelle, dem Heiligen Jodokus geweiht. Der steht für den Schutz gegen Gewitter, Pest, Gute Ernten, Krankheiten und Schadenfeuer. Ein Pilger des Jakobswegs unter uns will unbedingt die Kapelle besichtigen, und das war auch gut so.Der Altar stammt aus dem Jahr 1655 und ist eine Meisterleistung eines heimischen Steinmetz. Die aus Tuff gearbeitete Sehenswürdigkeit weist sehr viele Figuren und
Verzierungen auf.Die Legende sagt, dass die Kapelle ursprünglich am Fuß des Burgbergs in Virneburg errichtet werden sollte. Bei einem starken Sturm wurde das Baumaterial jedoch von der über die Ufer getretenen Nitz weggespült und ca. zwei Kilometer talabwärts wieder gefunden. Der Graf glaubte an ein Zeichen des Himmels und erbaute dort, wo das Bauholz angespült wurde, die Kapelle. Auf den Spuren der Baumaterialien erreichen wir die Virneburg. Die Bäume sind links und rechts des Weges vom letzten Sturm beiseite geräumt. Wie schon erwähnt, große Enttäuschung in der Wandergruppe über die stehengebliebenen Reste der 1042 erbauten Burg, und wie sollte es anders gewesen sein, von den Franzosen, zerstört 1689. Leicht einsetzender Regen
veranlasst uns zum Rückzug. Nach dem Motto, erst in der Not zeigt sich der wahre Freund wurde eine kleine Hütte in Beschlag genommen. Mehr Platz war da nicht, das hatte Peter sicher erahnt, der sich am Sonntagabend abgemeldet hatte, oder den dann doch einsetzenden Regen.In der Ortschaft Buchel wettern wir eine kräftige Regenschauer ab, und ersteigen so langsam wieder die Höhenmeter nach Langenfeld. Warum der Kompass sich nach allen Himmelsrichtungen drehte konnte nicht ermittelt werden, die vorgenommene Abkürzung erwies sich aus ungünstig.

Eine schöne Landschaft mit saftigem Grün der Buchen und vielen blühenden Kirschbäumen in den Wäldern, die aufsteigenden Nebel symbolisieren das Ende der Regenperiode. Da hatten wir dann eine kleine Belohnung verdient, am Riedener See in der aufgeheizten Stube gab es anstatt Eis, warmen Kaffee mit den üblichen Torten, Schwarzwälder Kirsch, oder Apfelsahne. Gerade rechtzeitig konnte ich dann zu Hause den Check In für Berlin tätigen und die erste Reihe buchen. Norbert wird den nächsten Montag gestalten.
1 Kommentar:
schon 12 Uhr und noch nix im Blogger...
... wo die Neuberliner sich da wohl rumtreiben?
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