In 2009 hatten wir schon mal diesen Küstenabschnitt erwandert. Er ist beliebig verlängerbar, bis ein Auto der Forstbehörde auftaucht und man darauf hingewiesen wurde den direkten Weg an der Küste zu nehmen. Zu Beginn der Wanderung sieht man die abgelegene Fischerbucht
Cala s`Almunia. Der Zufahrtshinweis wird immer wieder demontiert, man möchte diesen Geheimtipp für sich behalten. 
Der Blick auf die Serres de Llevant über riesige Getreidefelder wird frei und die leichte Bewölkung trägt dazu bei die Wanderung zu verlängern.
Durch einen ehemaligen Torrent konnte man zu einer Megalith Ruine als archäologische Fundstätte wandern.
Aus etwa 800 v. Chr. zeugte
n Funde aus dieser Menschenansiedlung. Zahlreiche Bauten haben dort hoch über dem Meer gestanden, umgeben von gigantischen Mauern und beschützt von den Talaiots, mächtige Schutztürme. Dieses etwas abgelegene Dorf hatten wir im letzten Jahr so nicht wahrgenommen. Überall unter den Mastixsträuchern liegen Ruinenreste.
Der Ehrgeiz war geweckt und die Suche ging weiter nach der Cova des Drac. Eine Karsthöhle die zur Versorgung der Bewässerung diente. Irgendwo an zwei vertrockneten Olivenbäumen musste diese Höhle sein. Zeit und Muße, immer den Wanderführer von Neuem lesen und man schafft den Fundort. Vergittert und mit Dornengewächsen fast verwuchert eine kleine Öffnung inmitten der Küstenlandschaft. Nach einer Weile wurde wie schon erwähnt die Wanderung abrupt gestoppt, und leider mussten wir den Rückweg antreten.
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