das reizt doch, schade kein Nebel in Sicht aber um 9 Uhr schon 22 Grad und himmelblau, wie die Bezeichnung unseres Zimmers. Valldemossa, einst in Beschlag genommen vom österreichischen Erzherzog Ludwig Salvator, hatte sich hier einen Reitweg in die Berge schlagen lass
en, um hoch zu Ross die Küstenlandschaft zu genießen. Von 380 m auf 1064m ist anvisiert. Im Steineichenwald herrscht ein laues Lüftchen, oder auch gesagt eine stille Wärme.Über eine Leiter bringt der Wanderführer des Tages die Begleitperson auf den richtigen Weg. Wandern ist modern geworden auf Mallorca, jedoch an guten Wegweisungen mangelt es. In diesem Gebiet sind viele Orchideenarten beheimatet. Nach 3 Stunden haben wir den Puig des Pou erreicht und sind auf 933 m. Die Trink und Essensreserven
gingen zu Neide und wir beschlossen an einem Kreuzungspunkt den weiteren Aufstieg zum Teix nicht mehr zu nehmen. Das wären noch mal 100 Höhenmeter gewesen.
Die Aussichten von hier waren für uns zufriedenstellend. Zurück durch den
Torrent d` Avall nach Valldemossa. Die hübsch restaurierten Häuser aus dem 17. Jahrhundert mit den prächtigen Alleen sind eine Attraktion der Insel. Berühmt ist auch das Kartäuserkloster mit prominenten Besuchern um 1838.
Hier traf sich Frederic Chopin mit George Sand und verbrachten die Wintermonate. Wir besuchten das Museum und konnten auch Teilnehmen am einen Klavierkonzert. Übrigens,
Chopin hatte ich in meiner Jugend spielen müssen, das muss wohl an der Klassik gelegen haben, dass irgendwann mal die Lust abhanden kam.Mein Klavier ist immer noch nicht eingetroffen... ich träume Musik, aber ich kann sie nicht spielen, soll Chopin an einen Freund geschrieben haben.
Da muss ich an meinen Vater denken, der im Garten der harten Arbeit folgte und meine Klavieranschläge bei Herrn Kleinartz hören wollte.
Schließlich kostete die Stunde damals schon 20 Deutsche Mark. Wir können mit 8,50 Euro während des Besuchs ein Stück von Chopin im Kaisersaal hören.
1 Kommentar:
Das war ja eine tolle Aussicht
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