Dienstag, 5. August 2014

Berlin Anhalter Bahnhof.

Mit dem Bus 104 und M 41 zu einem Besuch ins Berliner Gruselkabinett. Mit dem Jahresticket kein Problem und das Viererticket im Berliner Format sind jetzt auch nicht mehr neu für uns. Das wir am Halleschen Tor noch mal die Buslinie wechseln müssen tat der Vorfreude auf den Besuch im Bunker keinen Abbruch. Waren wir doch an sehr alt bekannten Straßen mit ihren Festivals, z.B. Myfest, Festival der Kulturen, vorbei gefahren.
Seit 1997 treiben die Geister im einen Bunker ihr Unwesen im Obergeschoss. Auf 700 Quadratmetern muss man seinen Weg durch die verschiedenen Szenen finden: Wald, Außerirdische, Totenköpfe, Friedhof, Hausgeister und vieles mehr. Dabei lauern einem die Geister auf und versuchen einen aus ihrer Etage zu vertreiben.
Die Hausgeister waren besonders hartnäckig und furchterregend, die begleitende Dame schrie und klammerte sich an den Herrn.
Es gibt keinen vorgegebenen Weg und niemanden, der einem den Weg zeigt. Nichts für schwache Nerven, für Kinder nicht geeignet. In den dunklen Gängen begegnet man lebhaften Gestalten die einen in der Tat erschrecken.
Bunkermuseum und Medizin aus alten Zeiten auf verschiedenen Etagen eine will kommende Abwechslung im Alltag. 
Da es nach dem Besuch wie aus Eimern schüttete war nach einer Verweildauer die Buslinie M 29, M 41und 104 eine gute Wahl für den Heimweg. Alte Stadtteile tangiert, im neuen Kiez wurden wir am Abend in einer Lokalität angesprochen: Sie kommen immer mit Sohn, Achtung bei Muttern Bratkartoffel sind out, dafür Salatteller im Auge, Ausgesprochen lecker alles in einer heißen Pfanne. Vor Samstag wird man uns hier nicht sehen, es hat merklich abgekühlt.

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