Eine Prager
Attraktion die man unmöglich verfehlen kann, ist die Prager Burg. Erbaut auf
einem Hügel in Prag's Stadtmitte, kann sie von beinahe jedem Bezirk der Stadt
gesehen werden.
Die Burg ist
nicht nur eine Attraktion an sich, sie umfasst vielmehr eine Anzahl von
Sehenswürdigkeiten und fungierte seit mehr als 1000 Jahren als
Befestigungsanlage und Schutzbarriere für Inventar im Inneren. Der gesamte
Komplex bildet mit einer Länge von 550m und einer Breite von 130m die größte
antike Burg der Welt. Heute ist die Prager Burg der Sitz des tschechischen
Präsidenten.
Die ersten
Aufzeichnungen der Prager Burg gehen zurück ins Jahr 870, wobei einige Teile im
Laufe der Jahre, aufgrund von Zerstörungen oder Feuer, erneuert wurden. Als
solche, stellt die Burg mehrere architektonische Stile dar, variierend vom
romanischem zum neugotischen Baustil.
Die Burg
selbst ist der Öffentlichkeit zugänglich und der Eintritt ist frei. Alles
andere ist kostenpflichtig, selbst die Turmbesteigung. Nach einem zögerlichen
Nein, der Dame, mit Blick, auf wer weiß ob wir das später noch mal schaffen war
genug Überzeugungsarbeit geleistet. Schließlich sind wir zur Burg mit der Linie
22 hochgefahren und hatten so den Anstieg schon hinter uns.
Für eine gute
Aussicht über die Prager Stadt sorgen 284 Stufen und nicht 300 im Veits Dom.
Zur Belohnung gab es eine Andenkenmünze.
Der St.
Veits-Dom ist die berühmteste und bedeutendste katholische Kirche in Prag; nicht
nur aufgrund ihrer langen Historie und architektonischen Pracht, sondern auch
da sie der Sitz des Erzbischofs von Prag ist.
Der Dom
befindet sich im Prager Burg Komplex und obwohl seine Geschichte bis in die
Jahre um 900 zurückverfolgt werden kann, war es nicht die erste Kirche die an
dieser Stelle erbaut wurde. Der erste Bau wurde von Fürst Wenzel dem I. erbaut.
Aufgrund von
Behauptungen, dass Wenzel von Kaiser Henry dem I. als heiliges Relikt die
Überreste des Armes von St. Veit erhalten haben soll, wurde der nach dem
Heiligen St. Veit benannt.
Die heutige
Kathedrale zeigt ausgeprägte Besonderheiten des gotischen Baustils. Ihre
Konstruktion begann in den Jahren um 1400 unter der Leitung von Karl des IV.
Der Bau dauerte mehrere Jahrzehnte und wurde erst im frühen 20. Jahrhundert
vollendet. Es gab verschiedene Ursachen für die lange Verzögerung beim Bau,
unter anderem ein Großfeuer und die Hussitenkriege, welche über 30 Jahre
andauerten. Als Resultat dieser langen Verzögerung ist das endgültige Erscheinungsbild
ein Mix aus verschiedenen architektonischen Stilen einschließlich Barock,
Renaissance und Gotik.
1 Kommentar:
Tolle Aussicht! Da hat sich das Überzeugen doch gelohnt!
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