Freitag, 8. August 2014

Prager Burg.



Eine Prager Attraktion die man unmöglich verfehlen kann, ist die Prager Burg. Erbaut auf einem Hügel in Prag's Stadtmitte, kann sie von beinahe jedem Bezirk der Stadt gesehen werden.
Die Burg ist nicht nur eine Attraktion an sich, sie umfasst vielmehr eine Anzahl von Sehenswürdigkeiten und fungierte seit mehr als 1000 Jahren als Befestigungsanlage und Schutzbarriere für Inventar im Inneren. Der gesamte Komplex bildet mit einer Länge von 550m und einer Breite von 130m die größte antike Burg der Welt. Heute ist die Prager Burg der Sitz des tschechischen Präsidenten.
Die ersten Aufzeichnungen der Prager Burg gehen zurück ins Jahr 870, wobei einige Teile im Laufe der Jahre, aufgrund von Zerstörungen oder Feuer, erneuert wurden. Als solche, stellt die Burg mehrere architektonische Stile dar, variierend vom romanischem zum neugotischen Baustil.
Die Burg selbst ist der Öffentlichkeit zugänglich und der Eintritt ist frei. Alles andere ist kostenpflichtig, selbst die Turmbesteigung. Nach einem zögerlichen Nein, der Dame, mit Blick, auf wer weiß ob wir das später noch mal schaffen war genug Überzeugungsarbeit geleistet. Schließlich sind wir zur Burg mit der Linie 22 hochgefahren und hatten so den Anstieg schon hinter uns.
Für eine gute Aussicht über die Prager Stadt sorgen 284 Stufen und nicht 300 im Veits Dom. Zur Belohnung gab es eine Andenkenmünze.



Der St. Veits-Dom ist die berühmteste und bedeutendste katholische Kirche in Prag; nicht nur aufgrund ihrer langen Historie und architektonischen Pracht, sondern auch da sie der Sitz des Erzbischofs von Prag ist.
Der Dom befindet sich im Prager Burg Komplex und obwohl seine Geschichte bis in die Jahre um 900 zurückverfolgt werden kann, war es nicht die erste Kirche die an dieser Stelle erbaut wurde. Der erste Bau wurde von Fürst Wenzel dem I. erbaut.


Aufgrund von Behauptungen, dass Wenzel von Kaiser Henry dem I. als heiliges Relikt die Überreste des Armes von St. Veit erhalten haben soll, wurde der nach dem Heiligen St. Veit benannt.
Die heutige Kathedrale zeigt ausgeprägte Besonderheiten des gotischen Baustils. Ihre Konstruktion begann in den Jahren um 1400 unter der Leitung von Karl des IV. Der Bau dauerte mehrere Jahrzehnte und wurde erst im frühen 20. Jahrhundert vollendet. Es gab verschiedene Ursachen für die lange Verzögerung beim Bau, unter anderem ein Großfeuer und die Hussitenkriege, welche über 30 Jahre andauerten. Als Resultat dieser langen Verzögerung ist das endgültige Erscheinungsbild ein Mix aus verschiedenen architektonischen Stilen einschließlich Barock, Renaissance und Gotik.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Tolle Aussicht! Da hat sich das Überzeugen doch gelohnt!