Die
Karlsbrücke, auch bekannt als die Steinbrücke oder die Prager Brücke, erstreckt
sich über den Fluss Moldau und verbindet die Prager Altstadt mit der Mala
Strana nahe der Prager Burg.
Die
Karlsbrücke war nicht die erste Brücke, die über den Fluss Moldau erbaut wurde.
Die Originalbrücke wurde im 11. Jahrhundert errichtet und von den gewaltigen
Flussströmungen zerstört. Die zweite Brücke, die Judith Brücke wurde im 12.
Jahrhundert aus Stein gebaut. Auch diese fiel den Fluten der Moldau zum Opfer.
Die
Karlsbrücke wurde 1357 im Auftrag des Kaisers Karl IV errichtet. Der Fluss
Moldau war mit seinen starken Fluten für enorme Schäden an der Brücke
verantwortlich, weshalb viele Restaurierungsarbeiten nötig waren und derzeit
weiterhin stattfinden.
Die
Karlsbrücke ist ungefähr 516 Meter lang und 10 Meter breit. Sie wird von 16
Brückenbögen gestützt. Die Fundamente der Brückenpfeiler sind mit Eis- und
Wasserbrechern umgeben, um die Wassermassen, denen die Bögen ausgesetzt sind,
umzuleiten.
Die
Karlsbrücke ist die älteste Brücke der Stadt und ein hervorragendes Beispiel
für gotische Architektur. Die Brücke besteht aus drei Türmen auf ihrer
Längsseite und zwei am Ende zum Kleinseitner Teil der Stadt. Darüber hinaus
finden sich zwei weitere Türme. Der eine ist Teil der früheren Judith Brücke,
der andere Turm befindet sich in Richtung der Altstadt von Prag.
An den beiden
Längsseiten der Brücke befinden sich dreißig Heiligenstatuen in barockem Stil.
Diese Statuen werden nach und nach von Repliken ersetzt. Viele der Originale
befinden sich gegenwärtig im Lapidarium des Nationalmuseums.
Bis zum Jahre
1965 war es erlaubt, die Brücke mit den verschiedensten Transportmitteln zu
überqueren. Jedoch wurde befürchtet, dass der zunehmende Verkehr die
Brückenkonstruktion weiter zerstören könnte. Auf Grund dessen ist die Brücke
seitdem lediglich für Fußgänger zugänglich.
Die Brücke
zieht viele Touristen an ob morgens oder abends fast immer Einbahnstraßen
Verkehr. Ein Höhepunkt der Sehenswürdigkeiten in Prag, wer nicht darüber
spaziert ist, der war nicht in Prag. In unserem Zeitraum war es dreimal zu
verschiedenen Zeiten, so in den frühen Abendstunden mit schöner Musik.
1 Kommentar:
Hoffentlisch ooch den Köter am Kopp jestreischelt anne Fijuren am Kreuz - scheintja Jlück zu bringe, so blankjewetzt wie die sin...
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