| Die Mittagsrunde durch Parkanlagen |
Wer behauptet
in Berlin gibt es kein Grün, der liegt total falsch. Auffallend viele Anlagen
sind gut gepflegt, außer dem Anwesen hinter dem Treptower Park.
Mit Schirm ging
es los, wie immer, kein Regen, angenehme Temperaturen und bewölkt.
Am Hafen in
Treptow entlang bis zum Biergarten Zenner zur Insel Berlin. Die Nähe des
Spreepark macht neugierig, wenn auch ohnehin nur noch
Ruinen dastehen. Nun hat ein Feuer auch noch eines der größten Gebäude des ehemaligen Freizeitparks
zerstört. In der Nacht zu Montag brannte die Westernstadt aus. Alte Häuser und Kulissen für Filmaufnahmen brannten vollständig aus. Auch
die Wildwasserbahn soll betroffen sein.
Das berühmte Riesenrad des Parks blieb von dem Feuer
verschont. Seit Jahren wird die Zukunft des brach liegenden
Parks diskutiert. Das gesamte Gelände gehört seit Ende März wieder dem Land
Berlin.
Da können die Zwerge im Park noch so
tanzen, immerhin wird im Moment ein stabiler Zaun errichtet. Davor hatte der
Spreepark in der Hand der Schaustellerfamilie Witte gelegen, die musste 2001
jedoch Insolvenz anmelden. Seither verwittert der Park, hin und wieder finden
auf seinem Gelände Dreharbeiten oder Konzerte statt. Die Wittes leben noch auf
dem Areal. Die Täter sind ermittelt, zur Hergang hieß es lapidar, wir wollten
mal was erleben. Erlebt hatten wir schon einiges in Berlin, wir sind zwar nicht
in Folge, aber insgesamt schon 240 Tage hier gewesen.
1 Kommentar:
Na, dit is ja ne tolle Runde. Da sinnde Rentna wohl uff den Jeschmack jekommn mitn Dinos...
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