Sonntag, 24. August 2014

Lubmin, Berlin, Brühl.

Die Hausbesitzer sind wieder eingetroffen. Mission Blumenpflege und Versorgung der Spatzen erledigt. Die letzten Urlaubstage mit den Gastgebern zusammen verbringen.
Berliner pflegen eine völlig andere Esskultur als der Rest des Landes. Sie sind alleine schon deutlich spendabler, wenn sie ein Restaurant besuchen. Das ist wohl auch eine Maxime der Gastgeber.
In den meisten Regionen Deutschlands wird man verstanden, wenn man beim Bäcker einen Berliner kauft. In Berlin ist das anders. Dort ist das ein Pfannkuchen.
Wir genießen ein Menü beim Rhiemers in Kreuzberg, das Stammlokal der Gastgeber, in der Hagelbergerstraße unmittelbar bei Mustafas Döner und Curry 36, dort ist in den späten Abendstunden immer noch Schlange anstehen an der Tagesordnung. Wir werden am festlich reservierten Tisch erwartet.
Das Wort Bulette ist in Berlin ebenfalls sehr verbreitet. Kaum jemand spricht in der Hauptstadt von einer Frikadelle. Witzig sind die Begriffe, die in Berlin weiterhin für Frikadelle genannt werden: etwa Bäckerbraten, verzauberte Schrippe oder Kampfbrötchen. Zum Einstand der abendlichen Runde gibt es für und Bergsteigerbrot mit Lachs serviert auf einem Aquavit. Nicht nippen sondern kippen.
Des Weiteren ist eine Weinbegleitung für den Abend im Programm, zuerst beginnen wir mit einem Winzersalat mit geröstetem Schweinebauch, Walnüssen und Weintrauben, Lachsforelle mit Balsamicolinsen und Estragon, gebratene Perlhuhnbrust mit Blumenkohl und Pfifferlingen, und last not least eine süße Überraschung. Pappe satt, und bester Stimmung ging der letzte Abend zu Ende, besten Dank an die Gastgeber für die Einladung. Mal sehen wie der Jahresabschluss am schönsten Platz in Berlin wird.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Immer gerne wieder, begrüssen wir Euch in Berlin und gehen mit Euch zum Hartmut...