Donnerstag, 2. Oktober 2008

Blaue Grotte, goldgelber Strand, steile Wege, türkisfarbenes Wasser, Cala di Luna.

Aufbruch nach dem Frühstück mit reichlich Kaffee Americano, und Sonnenschein im Herzen mit Ziel Cala Gonone. Über die gut ausgebauten Schnellstrassen erreichen wir Dorgali. Die Spielereien mit dem Navi machen den Weg frei über eine Paßstrasse der besonderen Art. Bei Gegenverkehr in den Abgrund schauen und hinter einem Bergeinschnitt eine vollkommen andere Landschaft sehen. Die Strada Via Su Passadorzu von Dorgali nach
Cala Gonone


war so beeindruckend, das für den Rückweg der kürzere Weg durch einen Tunnel nicht in Frage kam. Im Ort angekommen wird schon auf die Touris gewartet, wir lassen uns nicht abzocken, sondern dank der sachkundigen Exkursionsleiterin, Marlis, ein Ticket für die Fähre ordern und nach



Cala Luna


schippern. Nur Hinfahrt, denn zurück wird gewandert. Die Landansicht vom Wasser aus war beeindruckend, schroffe Felswände und Grotten wechseln sich ab mit kleinen Sandstränden. Sollten wir schon an der Grotte del bue Marino aussteigen??? Ein klares Nein, nächste Station, ein langer Schiffsweg, wie wird die Rückkehr??? Der Wanderweg beginnt direkt am Schiffsanleger und ist in der Beschreibung mit grün gekennzeichnet, oder mit einem der Montagswanderer bekanntem Zeichen, Eifelverein Dreieck.

Durch ein Gatter an einem Süßwasserreservoir und meterhohe Oleander Sträucher und Corbezzolo Büschen geht es steil an über Stock und Stein. Mal rauf mal runter und ab und zu den Blick auf das türkisfarbene Meer. Eine Pause einlegen mit Panoramablick und die besorgte Verpflegung redlich zu viert teilen. So kann Urlaub sein. Nach 3 .5 Stunden zurück nach Cala Gonone und zwei Kaffee Americano und Capuccino mit der Vorfreude auf die Rückfahrt über die Paßstrasse. Die gutbürgerliche Küche mit reichlich Wein und sardischen Spezialitäten wartet schon, eine Runde Phase 10 konnte ich dann für mich gewinnen. Aber hallo, mit reichlich Abstand zu den Mitspielern. Buenanotte.







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