Dienstag, 7. Oktober 2008

Von Vallicciola über die Hänge des Monte Limbara

Der Norden Sardiniens lag uns zu Füßen, aus 1040 Meter über N.N. bei 15 ° C Grad und Sonne pur wandern am letzten Tag in Sardinien. Der Monte Limbara ist das höchste Gebirgsmassiv im Norden Sardiniens.
Die beiden kahlen Granitgipfel Punta Balistreri und Punta sa Berritta sind weithin sichtbar. Die bizarren Felsen sehen aus wie von Künstlerhand modelliert. Bequeme Wanderwege durch waldreiche Hänge lassen einem die frische Bergluft einatmen. Kastanien, Stieleichen, Pinien, Kiefern und Tannen bewalden die Hänge. Ein breiter Wanderweg gibt den Blick frei nach Korsika und auf die Stadt Tempio Pausania. Da bietet es sich an ein letztes Mal der italienischen Kaffeetafel in der Altstadt die Referenz zu erweisen.
Vier müde Wanderer lassen den Flair einer typischen italienischen Stadt an sich vorbei gleiten, Männer beim Expresso, Madonnas und Mafiosos mit bildhübschen Segnorina, alte Autos, eine stehengebliebene Rathausuhr versetzen einen in die Zeit von Don Carmilo und Pepone. Unser Angelo hat wohl schon auf uns gewartet, nach der typischen sardischen Mahlzeit sitz er an unserem Tisch und möchte Phase 10 spielen. Ein Vino bianco, und Erdnüsse eröffnen die Spielrunde. Sein lächeln und grinsen verraten uns, heute gewinnt er. Dem ist auch so. Spontan kommt Vino rosso und Ziegenkäse auf den Tisch. Super pünktlich geht der Flieger ins regnerische Rheinland. Alle sind sich einig, war eine erlebnisreiche Wanderung.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo Schwiegervätterchen,

da haste dich ja beim Bloggen selbst übertroffen! Toll!!!Superschöne Einblicke in eure Tour, da kriegt man ja Lust gleich wegzufahren.