Donnerstag, 7. Mai 2009

Cala Llombards, autofreier Tag. Zu den Zeugen der Vorgeschichte.

Jetzt ist uns auch bewusst, weshalb in der Casa Poesia so gut gekocht wird. Bei der zweitäglichen Kabelverbindung an der Rezeption, für den Blogger, verrät mir Nadine so einiges über ihre Arbeit in Berlin.
Wir sind zwar kein Restauranttester wie der Rach in RTL, der müsste hier auch nicht hin, immer lecker, mit viel Liebe und heiß auf den Tisch. Der Plausch endet damit, dass wir das Auto stehen lassen und von der Casa direkt in die Vergangenheit wandern.
An der Cala S Almonia erreichen wir nach 120 Treppenstufen die malerisch gelegenen Fischerkaten diese Urdorfes. Wir beobachten so einige Wanderer die sich in den Felsen tummeln. Der Torrent ist doch ausgetrocknet und geht flach ins Landesinnere. Diesen Weg hatten wir dann auf der Rücktour gefunden. Mutig wie die anderen schwingen wir uns über die Felsen. Klammern, klettern und auf dem Po rutschend ist diese Ecke bald gemeistert.
Der Einstieg des Wanderwegs war wohl von den Regentagen im April so grün, dass man die Spuren im Sand nicht finden konnte. Dort wo der schönste Ausblick ist,

sieht man den leicht ansteigenden Pfad. Auf den Küstenklippen an mannshohen Zistrosen vorbei erreichen wir Steinwälle von alten Megalithsiedlungen, stumme Zeugen prähistorischer Kultur. Einige tummeln sich in den Höhlen etwas oberhalb des Meeresspiegels. Wir haben uns in der Ferne als Ziel eine Aleppokiefer ausgesucht. Nach 2 ½ Stunden war das ein schöner Rastplatz mit herrliche Aussicht und Meeresrauschen. Den Rückweg in der gleichen Richtung nehmen wir in Kauf, weil die Sonneneinstrahlung einen anderen Blick frei gab.

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