Für
Ornithologen ist das Vall de Boquer schon seit einiger Zeit ein beliebtes Ausflugsziel, warum sollten wir das nicht auch erleben.
Bruni hatte was ausgesucht, was in der Nähe und leicht zu wandern war. Das
ist aus dem Südosten aber immer mit dem Auto meist 1 ½ Stunden Fahrt. Bei diesem Spritpreis noch erschwinglich.
Nach dem Gewaltmarsch vom Sonntag ein lockerer Spaziergang in ein weites Baumloses Tal. Viele Beobachter sind unterwegs, bzw. kommen uns entgegen. Auf dem kargen Boden wachsen Schirmpalmen und wieder jede Menge Zistrosen. Am Ende der Bucht ergibt sich bei klarem Wetter ein Blick auf Formentera. Ein Schneckensammler ist unterwegs und Ziegen kreuzen unseren Weg. Den Mönchsgeier von gestern haben wir nicht gesehen, aber dafür eine ganze Weile dieses schöne Tal bewundert. 
Nach 2 Stunden haben wir dann in Port de Pollenca ein wenig das Strandleben genossen. Der Weg war sehr gut ausgeschildert und keine Umkürzungen waren nötig. Das Inselradio meldet für das Wetter, Berlin 13 Grad Regen, wir spüren am Strand die angesagten 33 Grad und waren froh unsere Sonntagswanderung hinter uns zu haben. Entspannte Rückreise über die Autobahn und schon wird überlegt was machen wir morgen. Der Berichterstatter
geht jetzt erstmal ein großes Estrella trinken, und Bruni hat sich gestern nach Campari Orange erkundigt. Das kann ja heiter werden. Ist ja klar wer morgen fahren muß. Der Torrent de Pareis ist angepeilt.
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