Die Koffer waren noch nicht ausgepackt, da klingelte das Telefon auch schon ununterbrochen. Montag wird gewandert, wer geht mit, wo treffen wir uns und so weiter. Der Präsident ist mit Bauarbeiten eingedec
kt und so war der Treffpunkt bei uns.
Zu fünft geht’s in die Schweiz der Eifel, nach Erkensruhr, das langgezogene Tal mit Wiesen und leichten Anstiegen sowie Häusern mit großen Balkonen hat diesen Titel mit Recht verdient.
Die Fahrt dorthin erwies sich als ein wenig kompliziert, da die Ausfahrt Wißkirchen nach wie vor gesperrt ist. Ein Namenloses Navisystem bringt uns durch Dörfer, die man noch nie gehört hatte, wohl aber als Klientel für den FC Köln gerade steht. Die Vorbereitung hatte diesmal Norbert, der Jüngste im Bunde übernommen.
Parkplatz mit Bank, 7 Seiten Google Earth und schon geht’s los. Der Weg Nr. 25 führt uns zuerst über die Orkenrure, so 1069 genannt zur Waldkapelle mit kurzem Gedenkstopp für alle Freunde und Bekannte und dann weiter leicht Bergauf bis zum Müsauelsberg auf 577 Meter. Eine traumhafte Fernsicht mit phantastischen Wolkenformationen bittet uns sich auf einem Holzstapel niederzulassen. In großem Bogen passieren wir Dreiborn.
Ein Rapsteppich mit leuchtendem gelb und eine Sicht bis zur 47 Kilometer entfernten Hohen Acht lassen die Herzen höher schlagen. Wer da den Tag zu Hause verbringt müsste geprügelt werden. Da wollte doch einer unbedingt die Burg Dreiborn sehen. Ein breiter Wassergraben umschließt
Die aus dem 14 Jahrhundert stammende Burg war ursprünglich als Vor und Hauptburg getrennt auf zwei Inseln. Die Mittagspause mit Sonne im Herzen und Grappa im Flachmann sollte eine Vorfreude auf die Dreiborner Hochfläche werden
Da war wohl nur der Gen manipulierte Ginster am blühen, oder wir waren 14 Tage zu früh unterwegs. Vorbei an Wollseifen wurde ein Platz für das Sonnenbad gesucht. Diskutiert wurde auch über den Weg, den wir zuletzt mal einem Wanderführer verweigert hatten. An der Saumühle vorbei erreichten wir nach fast 22 Kilometern unseren Ausgangspunkt. Eine Lokalität mit Werbung für Wanderer Kaffe und Kuchen zum Festpreis konnten die Besitzer nicht einlösen. Halbe Kuchen halber Preis wurden auch nicht akzeptiert. Na ja zwei von uns konnten sich dann doch noch gedeckten Apfel reinschieben und die drei anderen widmeten sich dem Biere.
Das floss reichlich, denn Franz hatte die Rechnung bezahlt, und so kam es das wir gegen sieben dann zu Hause mit den Worten empfangen wurden, kommst du auch noch mal. Nächste Woche wird gewandert in der Ville und gegrillt bei Peter, denn Franz gibt dann noch mal einen aus, auf seinen 81. Geburtstag und wir treffen uns um 10 am Wasserturm. Hier noch mal herzlichen Glückwunsch und bleib uns noch lange erhalten.
2 Kommentare:
Na denn auch aus Berlin: herzlichen Glückwunsch an den Franz!
PS: die rote Frau Muss ins Bild laufen! Das ist die Katjes-Cheffin!
Freitag Morgen und immer noch kein Blog - nichts Neues am Vatertag?
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