Sonntag, 31. Mai 2009

Tanz und Trommeln – vom Herrmannplatz zur Yorkstrasse. Um zwölf werden böse Geister vertrieben.

...... und jeder konnte dabei sein. Für diesen Umzug waren wir extra angereist. Unser Standort am Hermannplatz erwies sich als ideal. Karstadt im Nacken, wo die Sonne untergeht und die Kulturen im Vordergrund. Ungefähr um 12:30 Uhr durch kluge Taktik von Bruni standen wir in der ersten Reihe, es wurde gerade eine Absperrung aufgebaut. Musik, Tanz und gute Laune waren am Wochenende in Kreuzberg und Neukölln angesagt. Der 14. Karneval der Kulturen präsentierte sich mit einem bunten Programm. Ein Umzug mit Startpunkt Herrmannplatz um 12:30 Uhr und Ende Yorkstrasse um 21:30 Uhr mit 4700 Teilnehmern und internationalen Köstlichkeiten am Wegesrand lud Tausende Besucher ein. Bei 97 Wagen im Corso kann man sich vorstellen wie lange wir da aushalten sollten. Die seit 1996 größte multikulturelle Veranstaltung hat als Vorbild den Notting Hill Carneval in London. Im Jahre 2003 hatte die Berliner Veranstaltung mit 1,5 Millionen Besuchern ihren Höhepunkt. Frauen und Männer in weißen und sonnengelben Gewändern tanzen und singen mit beseeltem Lächeln.

Diese Gruppe hier eröffnet traditionell dass große Ereigniss und vertreibt die bösen Geister.
Mit Trommeln, Tanz, Gesang und Blumen eröffnet diese Gruppe, Afoxe Loni, den Straßenumzug. Es folgten viele Nationen in traditionellen Kleidern und auf Sie zugeschnittene Musik. Jung und alt, groß und klein, schlank und dick alles war vertreten. Man konnte sich zwar kaum noch unterhalten, aber dafür wurde man unterhalten. Selbst das Rheinland präsentierte sich mit Samba Rhythmen. Nationen von A bis Z gaben sich ein stell dich ein. Die in weiter Ferne sich aufbauenden dunklen Wolken kamen zwar bedrohlich näher, aber da waren wir schon im Trockenen. Bei Piccola an der Ecke den Tag ausklingen lassen, bei Pizza, Schweinefilet mitBratkartoffeln und Pasta, dazu ein leckeres Budweiser und Grappa für Pappa.

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