Wer rastet, der rostet. Versuchen Sie
in faulen Stunden wenigstens zu Fuß zu gehen. Eine regelmäßige Aktivität tut
Gut. Zwangsläufig gelesen bei der Suche nach dem Wetterbericht. Zumindest eine
gute Prognose für einen im Oktober geborenen.
Bei gerade mal 10° Grad und bedecktem
Himmel war der Startpunkt in Berk. Berk
liegt nördlich von Kronenburg, an den Ort grenzen im Norden der Kronenburger Wald und der Baasemer Wald. Die Berke. als
Bächlein teilt den Ort. Die nahe gelegenen Wälder garantieren viele Kilometer
über weiche Waldwege. Geschätzte Prozentzahlen, Wanderweg zu Asphalt,
erreichten die 90ziger Marke.

Zu den 450 Einwohnern gesellten sich an
diesem Montag weitere drei Besucher. Am Dorfplatz, großer Parkplatz, neue Bänke
und Tische, gepflegte Blumenkästen. Alles vom Feinsten in diesem kleinen Ort.
Über den Weg „JH“ bis zur L110 wurden wir des Öfteren von einem jungen Hasen
begleitet.
Die Wanderoute fest im Blick, keine
Zweifel an den Standortpositionen, wurde durch Zufall bei einer kleinen
Abkürzung zwischen Lichter Hardt und Am höllischen Feuer auf einer Wiese mit
viel Feuchtigkeit ein Schwarzkopfstorch gesichtet. Das beim Abflug doch noch
ein Foto zustande kam, war purer Zufall.
Geologische schmale Pfade in Richtung
Wolfert, aufkommender Sonnenschein stellten dann die vorgesehene Abkürzung bei aufkommenden
schlechteren Wetterbedingungen außer Frage. Der Sendeturm Bärbelkreuz war fast
Jederzeit eine Orientierungshilfe.
Keine Hilfe brauchte unser Pilssammler schnell
eine kleine Ernte einfahren und den beiden Mitwandern durch Rezepte den Mund
wässerig machen. Über den von Nord nach Süd führenden Eifelwanderweg (5) durch
das idyllische Tiefenbachtal, am Nachmittag, also immer der Sonne entgegen war
der Wandertag nach 5 Stunden leider vorbei.
Ein warmer Apfelstrudel mit
Vanilleeis und der Erkenntnis mal wieder eine Route gefunden zu haben die noch
unbekannt war hatte den Tourleiter Gerd dazu bewogen eine in Schlagworten, Runde zu kredenzen.
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