Montag, 16. Juli 2012

Berk.

Wer rastet, der rostet. Versuchen Sie in faulen Stunden wenigstens zu Fuß zu gehen. Eine regelmäßige Aktivität tut Gut. Zwangsläufig gelesen bei der Suche nach dem Wetterbericht. Zumindest eine gute Prognose für einen im Oktober geborenen.
Bei gerade mal 10° Grad und bedecktem Himmel war der Startpunkt in Berk. Berk liegt nördlich von Kronenburg, an den Ort grenzen im Norden der Kronenburger Wald und der Baasemer Wald. Die Berke. als Bächlein teilt den Ort. Die nahe gelegenen Wälder garantieren viele Kilometer über weiche Waldwege. Geschätzte Prozentzahlen, Wanderweg zu Asphalt, erreichten die 90ziger Marke.



Zu den 450 Einwohnern gesellten sich an diesem Montag weitere drei Besucher. Am Dorfplatz, großer Parkplatz, neue Bänke und Tische, gepflegte Blumenkästen. Alles vom Feinsten in diesem kleinen Ort. Über den Weg „JH“ bis zur L110 wurden wir des Öfteren von einem jungen Hasen begleitet.
Die Wanderoute fest im Blick, keine Zweifel an den Standortpositionen, wurde durch Zufall bei einer kleinen Abkürzung zwischen Lichter Hardt und Am höllischen Feuer auf einer Wiese mit viel Feuchtigkeit ein Schwarzkopfstorch gesichtet. Das beim Abflug doch noch ein Foto zustande kam, war purer Zufall.

Geologische schmale Pfade in Richtung Wolfert, aufkommender Sonnenschein stellten dann die vorgesehene Abkürzung bei aufkommenden schlechteren Wetterbedingungen außer Frage. Der Sendeturm Bärbelkreuz war fast Jederzeit eine Orientierungshilfe.
Keine Hilfe brauchte unser Pilssammler schnell eine kleine Ernte einfahren und den beiden Mitwandern durch Rezepte den Mund wässerig machen. Über den von Nord nach Süd führenden Eifelwanderweg (5) durch das idyllische Tiefenbachtal, am Nachmittag, also immer der Sonne entgegen war der Wandertag nach 5 Stunden leider vorbei.
Ein warmer Apfelstrudel mit Vanilleeis und der Erkenntnis mal wieder eine Route gefunden zu haben die noch unbekannt war hatte den Tourleiter Gerd dazu bewogen eine in Schlagworten, Runde zu kredenzen.




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